16.07.2014
FLUG REVUE

Spezialfrachter LM-100JLockheed Martin verkauft auch zivile Hercules

Die ASL Aviation Group hat in Farnborough zehn Lockheed Hercules der neuen zivilen Version LM-100J vorbestellt und eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Lockheed Martin LM-100J ASL Aviation Group Grafik

Zivile Hercules-Variante LM-100J. Grafik und Copyright: Lockheed Martin  

 

Die Südafrikaner betreiben bereits die größte Flotte der herkömmlichen Hercules und wollen ihre neun Flugzeuge durch eine Kombination aus der LM-100J und gebrauchten Boeing 737-400 Combi ersetzen.

Die mit Zweimanncockpit ausgerüstete LM-100J, Lockheed nennt sie intern L-382J, soll Anfang 2018 zugelassen werden. Änderungen betreffen die Triebwerke, Propeller, Avionik und das Fahrwerk. Der Listenpreis liegt bei 65 Millionen Dollar. Der weltweite Markt liegt nach Aussage des Herstellers bei bis zu 300 Flugzeugen. Das zivile Programm lohne sich ab 10-15 Flugzeugen, so Lockheed.

Das Flugzeug soll aber nicht als Passagierversion, sondern als reiner Spezialfrachter angeboten werden. Besondere Fähigkeiten hat die Hercules beim Einsatz von unbefestigten Pisten, bei Kurzstarts- und -Landungen und beim Lastenabwurf. ASL setzt ihre heutigen Hercules bereits zur Bekämpfung von Ölverschmutzungen, für humanitäre Hilfsflüge, für Flüge zu den Polkappen und für sonstige Spezialtransporte ein.

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flugrevue.de/Sebastian Steinke


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