08.07.2014
FLUG REVUE

Rockwell Collins optimiert klassische Boeing-ZweistrahlerNachrüst-Cockpit für Boeing 757 und 767 zugelassen

Eine deutlich verbesserte Informationsdarstellung und eine Senkung von Treibstoffverbrauch und Wartungskosten verspricht ein neues Glascockpit für die Boeing 757 und 767 von Boeing und Rockwell Collins, das die FAA jetzt als Nachrüstsatz zugelassen hat.

Boeing_757_und_767_Nachrüstcockpit_Rockwell_Collins

Das Cockpit der Boeing 757 und 767 kann künftig mit großen Monitoren im Stil der Boeing 787 nachgerüstet werden. Foto und Copyright: Rockwell Collins  

 

Das neue Cockpit mit großen Bildschirmen sei von der Boeing 787 inspiriert, meldete Rockwell Collins am Dienstag. Es habe, mit Untertützung von Boeing, bereits die Zulassung "Initial supplemental type certificate (STC) " der Luftfahrtbehörde FAA erhalten. "Hunderte Boeing 757 und 767 können von der Strukturlebensdauer her noch viele Jahre fliegen", sagte Steve Timm, Vorstand und General Manager, Air Transport Systems, bei Rockwell Collins. "Mit dem Umbausatz sind deren Cockpits nun für die nächste Dekade und die weitere Zukunft gerüstet."

Die neuen Cockpits erhalten statt der bisherigen sechs kleineren Röhrenmonitore drei große 15,1-Zoll-Flüssigkristallmonitore. Sie ersetzen zahlreiche analoge Anzeigen und übernehmen auch die Anzeigen des EICAS-Warnsystems. Die neuen Anzeigen sind weniger wartungsaufwändig und leichter, als die Originalausstattung. Sie können außerdem bequem auch für künftige Generationen von Darstellungssystemen, etwa für die Rollwegführung, Wetterdarstellung, synthetische Sichtdarstellung und aufbereitete Außensichtdarstellung nachgerüstet werden. Auch ein zusätzliches Rockwell Collins Head-up Guidance System (HGS) für extreme Schlechtwetteranflüge kann eingebaut werden. Die enge Verwandschaft mit den Cockpits der Boeing 787 und 737 MAX verkürzt zudem den Umschulungsaufwand für die Piloten.



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