28.04.2015
FLUG REVUE

Testflugzeug hilft nach dem ErdbebenNepal: Airbus schickt A350 mit Hilfsgütern

Airbus unterstützt die Hilfsarbeiten nach dem Erdbeben in Nepal durch ein hauseigenes Testflugzeug aus der A350-Flotte. Auch ein Auslieferungsflug aus Hamburg soll Hilfsgüter mitnehmen.

Airbus_A350_MSN5_Asientour_Toulouse

Der Airbus-A350-Prototyp MSN5 soll Hilfsgüter nach Nepal transportieren und gestrandete Touristen ausfliegen. Foto und Copyright: Airbus  

 

Die Airbus Foundation arbeite mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz und den Gesellschaften des Roten Halbmonds zusammen, um durch vereinte Anstrengungen Hilfsgüter zu den Opfern zu bringen, teilte der Flugzeughersteller mit. So bereite die Airbus Foundation in Zusammenarbeit mit der französischen Regierung bereits den Hilfsflug eines Airbus A350 vor, der medizinisches Hilfspersonal und Hilfsgüter für mehrere französische Nichtregierungsorganisationen transportieren solle. Auf dem Rückweg werde das Flugzeug außerdem rund 200 französische Staatsbürger evakuieren.

Die Airbus Helicopters Foundation bereite den Einsatz mehrerer H125-Hubschrauber (Ecureuil) im Erdbebengebiet vor. Außerdem werde Nepal Airlines einen Airbus-Auslieferungsflug ab Hamburg in dieser Woche zum Transport von Hilfsgütern und medizinischem Personal nutzen. Airbus Defence and Space habe bereits Satellitenbilder an die Katastrophenhelfer weiter geleitet. Darüber hinaus spendeten die Mitarbeiter des Unternehmens, um 75000 Bedürftige in den nächsten 18 Monaten zu unterstützen.

Die Airbus Corporate Foundation habe außerdem ein langfristiges Abkommen mit Emirates abgeschlossen, um bei deren A380-Auslieferungsflügen in den nächsten Jahren jeweils Wasser-Aufbereitungsanlagen als Fracht nach Dubai mitzunehmen, wo die Vereinten Nationen ein großes Nachschublager für humanitäre Hilfsgüter unterhalten.

Der Test-Airbus A350-941, F-WWYB, MSN5 reiste am Dienstagnachmittag bereits als Flug "AIB359" aus Toulouse nach Paris (CDG), wo die Beladung erfolgt und das Hilfspersonal einsteigt.

UPDATE vom 29. April:
Der A350-Hilfsflug startete am späten Dienstagabend in Paris (CDG) und landete am Mittwochmorgen deutscher Zeit in Kathmandu. An Bord waren 55 Personen medizinisches und humanitäres Hilfspersonal und 25 Tonnen Hilfsgüter.

Mehr Infos zu:
Mehr zum Thema:
www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


Weitere interessante Inhalte
Billiger in der Herstellung und einfacher im Aufbau Airbus entwickelt einteiligen CFK-Flügelmittelkasten

18.01.2017 - Airbus-Ingenieure in Nantes und Toulouse haben einen einteiligen CFK-Flügelmittelkasten entwickelt, mit dem man die Herstellungskosten um 20 Prozent vermindern kann. … weiter

Platzrundenflüge für Piloten Lufthansa nennt A350-Trainingsplan

22.12.2016 - Seit Mittwoch ist der erste Lufthansa-Airbus A350 in Deutschland. Mit Trainingsflügen bereitet Lufthansa ihre Piloten auf die Einsätze ab Februar vor. Deren geplante Orte und Zeiten nannte die Airline … weiter

Airbus-Langstreckenjet A350 XWB: Die aktuellen Nutzer

21.12.2016 - Mit der A350 hat Airbus einen hochmodernen Langstreckenjet entwickelt. Bereits über 800 Flugzeuge wurden an mehr als 40 Kunden verkauft. … weiter

Modernster Zweistrahler aus Verbundwerkstoff Erste Lufthansa A350 landet in München

21.12.2016 - Am Mittwochnachmittag ist der erste Airbus A350-900 der Deutschen Lufthansa in München eingetroffen. Nach technischen Abschlussarbeiten, Pilotenschulung und Probeflügen beginnen seine regulären … weiter

Lufthansa-Piloten kommen für Übungsrunden Baden-Airpark kündigt A350-Trainingsflüge an

20.12.2016 - Am Mittwoch bringt Lufthansa ihren nagelneuen ersten Airbus A350-900 aus Toulouse nach München. Was für den neuen Zweistrahler am 23. Dezember auf dem Programm steht, hat der Flughafen Karlsruhe / … weiter


  • Hersteller

    Lade...

  • Typ

    Bitte Hersteller auswählen!

FLUG REVUE 02/2017

FLUG REVUE
02/2017
09.01.2017

Abonnements
Digitalabo
E-Paper
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- Ryanair greift Lufthansa an
- Bombardier liefert CS300
- Gulfstream G500
- Sea Lion fliegt
- Interview Astronaut Gerst
- Nachtschicht bei LH Technik

aerokurier iPad-App