08.06.2010
FLUG REVUE

ILA Emirates A380 OrderRekordauftrag: Emirates bestellt 32 weitere Airbus A380 auf der ILA in Berlin

Rekordauftrag zum Auftakt der ILA: Emirates hat 32 weitere Airbus A380 fest bestellt. Damit wächst die A380-Flotte der Airline aus Dubai auf 90 Exemplare. Es handelt sich, nach Listenwert in Dollar, um den größten zivilen Auftrag der Luftfahrtgeschichte.

Der Wert dieser Bestellung beläuft sich nach Listenpreis auf 11,5 Mrd. US-Dollar, teilte Airbus mit. Die Vereinbarung wurde in Anwesenheit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, von Emirates Airline Group Chairman und CEO, seiner Hoheit Sheikh Ahmed Bin Saeed Al-Maktoum und dem Präsidenten und CEO von Airbus Tom Enders im Rahmen einer feierlichen Zeremonie auf der Luftfahrtausstellung in Berlin unterzeichnet.

„Zusätzlich zu den bereits bestellten 58 A380 unterstreicht dieser jüngste Auftrag die Strategie von Emirates, eine weltweit führende Fluggesellschaft zu werden und Dubai zu einem Knotenpunkt des internationalen Luftverkehrs zu machen. In Bezug auf Passagierkomfort, Innovation, Einsatz- und Ökoeffizienz sowie Rentabilität ist die A380 unser Flagschiff. Unsere jüngste Bestellung signalisiert, dass Emirates großes Vertrauen in das künftige Wachstum einer blühenden Luftfahrtindustrie setzt“, erklärte seine Hoheit, Sheikh Ahmed Bin Saeed Al- Maktoum nach Angaben von Airbus.

„Emirates unterstützte die Entwicklung der A380 von Anfang an und der heutige Auftrag - die größte bisher verbuchte A380-Bestellung – ist für mich der beste Beweis in die A380 als Flugzeug des 21. Jahrhunderts. Im Namen aller Airbus-Mitarbeiter danken wir Emirates für ihre Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen. Die A380 ist besonders ökoeffizient, äusserst rentabel im Airline-Einsatz und besonders beliebt bei den Passagieren", sagte Tom Enders.

Emirates nahm ihre erste A380 im Juli 2008 in Hamburg in Empfang und fliegt derzeit mit zehn Flugzeugen dieses Typs acht internationale Flughäfen an: London Heathrow, Toronto, Paris, Jeddah, Bangkok, Seoul, Sydney und Auckland. Die Fluggesellschaft rechnet mit weiter steigender Zahl der A380 zugelassenen Flughäfen damit, dass die Liste der angeflogenen Destinationen noch weitaus länger werden wird.

Die zehnte A380, die Emirates am 7. Juni 2010 in Empfang nahm, wird zurzeit auf der Luftfahrtausstellung in Berlin ausgestellt. Alle A380 der Emirates sind mit Engine Alliance GP7200 Triebwerken ausgerüstet und werden vom Hamburger Airbuswerk ausgeliefert. In Deutschland arbeiten über 30 Hauptzulieferer dem A380-Programm zu. Allein das A380-Programm schafft schätzungsweise 40.000 direkte, indirekte und induzierte Arbeitsplätze in Deutschland.

Sheikh Ahmed erklärte auf Nachfrage der FLUG REVUE, der neuerliche Großauftrag sei nicht an die Erteilung von Verkehrsrechten nach Berlin und Stuttgart gebunden. Emirates versucht seit Jahren, mehr als die ihr bisher genehmigten vier deutschen Ziele anfliegen zu dürfen.

 



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