16.07.2010
FLUG REVUE

Richtfest A350 FinkiRichtfest für Airbus A350XWB-Montage in Hamburg

Airbus hat in Hamburg Richtfest für die neue A350 XWB-Rumpfmontagehalle gefeiert. Ab Frühjahr 2011 wird in der 15.000 Quadratmeter großen Halle die hintere Rumpfsektion zusammengefügt und bereits mit zahlreichen Systemen versehen.

Ab Frühjahr 2011 wird in der rund 15.000 qm großen A350 XWB-Montagehalle die hintere Rumpfsektion aus bis zu 17 Meter langen Kohlefaserschalen zusammengefügt und mit allen flugwichtigen Systemen ausgerüstet.

Mit der neuen Fertigungshalle wird nach Angaben von Alexander Dahm, Airbus Werkleiter in Hamburg, auch die Harmonisierung der Fertigung zwischen den Standorten vorangetrieben. So gebe es dann bei der A350XWB-Fertigung identische Verfahren in Hamburg und St. Nazaire. Die Fertigungstoleranz für die Segmente liegt nach Angaben vonDahm bei höchstens 1,2 Millimetern. Die Segmente für die A350XWB übertreffen in ihrer Länge selbst die des Airbus A380.

Die Ausstattung des Rumpfes geschieht erstmals mit großen vormontierten Bauteilen. So wird zum Beispiel das Deckenmodul mit Klimaanlagenrohren, Versorgungsleitungen und Aufnahmepunkten für die Gepäckablagefächer außerhalb des Rumpfes vormontiert und als Ganzes im Rumpf fixiert.

„Mit dem Kohlefaserrumpf der A350 XWB entwickeln und bauen wir hier in Hamburg eine Schlüsseltechnologie für Flugzeuge des 21. Jahrhunderts. Wir sind daher sehr stolz, für das effizienteste Langstreckenflugzeug der Welt auch die modernsten Produktionsanlagen der Welt aufzubauen“, sagte Dr. Gerald Weber, Airbus Vorstand Operations und Vorsitzender der Geschäftsführung von Airbus in Deutschland.

An der Entwicklung und dem Bau der A350 XWB ist die Luftfahrtindustrie in Deutschland maßgeblich beteiligt. "Das ist ein Meilenstein", sagte Weber. Mehr als 30 Entwicklungsbüros und Produktionsbetriebe arbeiten an der A350 XWB mit. So wird zum Beispiel bei Airbus in Hamburg der gesamte Rumpf und die Kabine entwickelt, Rumpfsektionen montiert und ausgerüstet.

In Stade entstehen das Seitenleitwerk und große Bauteile des Flügels. Airbus in Bremen entwickelt die für die exzellenten Flugleistungen maßgeblichen Hochauftriebssysteme und rüstet die Flügel mit allen flugwichtigen Systemen aus. Das Kabinenmanagementsystem kommt aus dem Airbus Standort Buxtehude.



Weitere interessante Inhalte
Neuester Airbus-Zweistrahler für Südkorea Asiana übernimmt ihre erste A350

24.04.2017 - Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines übernimmt am Montag in Toulouse ihren ersten Airbus A350-941. … weiter

Kundenflugzeug für Virgin America Airbus übergibt erste A321neo

20.04.2017 - In Hamburg-Finkenwerder hat Virgin America am Donnerstag den ersten Airbus A321neo übernommen. Der neue Star der Airbus-Standardrumpfflugzeuge ist bei "VX" mit CFM LEAP-1A-Triebwerken ausgestattet. … weiter

Taufe und Einsatzbeginn A350 in der Lufthansa-Flotte

05.04.2017 - Mit der „Nürnberg“ hat Lufthansa im Februar ihre erste A350 in Dienst gestellt. Der neue Zweistrahler ist wirtschaftlicher und deutlich leiser. … weiter

Airbus-Flaggschiff soll wirtschaftlicher fliegen Airbus stellt A380-Kabinenmodifikationen vor

04.04.2017 - Airbus will die Kabine der A380 umgestalten, um bei möglichst gleichem Komfortniveau mehr Sitze unterzubringen. Dies soll die Kosten pro Sitz senken und den stockenden Verkauf des Vierstrahlers … weiter

Airbus Customer Definition Center wächst Airbus erweitert Hamburger Kabinenzentrum

03.04.2017 - Das bisher für Kunden der A350 genutzte Kabineneinrichtungszentrum von Airbus in Hamburg wird erweitert und künftig auch Kunden der Airbus-Programme A320 und A330 beraten. … weiter


  • Hersteller

    Lade...

  • Typ

    Bitte Hersteller auswählen!

FLUG REVUE 05/2017

FLUG REVUE
05/2017
10.04.2017

Abonnements
Digitalabo
E-Paper
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


Boeing 737 wird 50
Boeing 787-10 fliegt
Rafale in Jordanien
DC-3 in Kolumbien
Flughafen Paris Charles de Gaulle
Triebwerksforschung

aerokurier iPad-App