02.11.2009
FLUG REVUE

RUAG liefert 4000. Paar Wingtip Fences an Airbus

Die RUAG Holding hat das 4000 Paar Wingtip Fences an Airbus geliefert. Die kleinen "Eselsohren" an den Flügelspitzen verbessern die Strömungsverhältnisse und senken Widerstand und Treibstoffverbrauch. Sie werden in Emmen in der Schweiz produziert.

Die Wingtip Fences ("Flügelzäune") genannten Flügelenden bestünden aus der eigentlichen Flügelspitze und deren Befestigung. Sie würden an der A320-Familie bei Airbus verwendet, teilte die RUAG mit. Mit dieser Ablieferung sei ein Meilenstein in der über 20-jährigen Zusammenarbeit erreicht worden.

Der Satz für ein Flügelendenpaar bestehe aus je zwei Wingtips und zwei Fence Assemblies. Die Fence Assemblies reduzierten an den Flügelenden Randverwirbelungen und damit den Treibstoffverbrauch eines Flugzeugs. "Ursprünglich bestanden diese Flügelenden teilweise aus Gussteilen", erläuterte Viktor Haefeli, Vorstandsvorsitzender bei RUAG Technology. "Dank innovativen Lösungsvorschläge gelang es im Verlaufe der Jahre, die alten Guss- durch modernste Fünf-Achsen-Aluminium-Frästeile zu ersetzen. Dadurch reduzierte sich die Anzahl von ursprünglich 28 auf nur noch acht Bauteile bei einem Fence Assembly. Insgesamt sind dadurch erhebliche Kosteneinsparen für den Kunden möglich."

Die RUAG decke im Flugzeug-Strukturbau für Luftfahrthersteller wie Airbus, Boeing, Dassault, General Electric, Pilatus, Saab oder Spirit die gesamte Prozesskette ab; von der Entwicklung, Herstellung von Prototypen und Serienprodukten, über die Baugruppen- und Endmontage bis hin zu Support und Wartung. Rund 25 Mitarbeitende entwickelten und produzierten die Flügelenden am RUAG-Standort in Emmen.




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FLUG REVUE 12/2016

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