Airbus A350 China Weiteres Airbus A350XWB-Arbeitspaket für Partner in China

Das Harbin Hafei Airbus Composite Manufacturing Centre hat mit der spanischen Alestis Aerospace einen Vertrag über das A350 XWB-Arbeitspaket zur Fertigung von Teilen für das sogenannte „Belly Fairing“, die Rumpfverkleidung am Übergang zu den Tragflächen, geschlossen.

Alestis, ein Airbus-Zulieferer der ersten Kategorie, ist auf die Entwicklung, Konstruktion, Zulassung und Herstellung komplexer Kohlefaser-Strukturbauteile sowie auf die entsprechende Betreuung Service spezialisiert, erklärte der Flugzeughersteller.

Gaizka Grajales, CEO von Alestis Aerospace, und Liu Guanglin, Chairman des Harbin Hafei Airbus Composite Manufacturing Centre, unterzeichneten den Vertrag auf der Farnborough Airshow.

Das Manufacturing Centre wird Alestis im Rahmen dieser Vereinbarung als einziger Zulieferer mit bestimmten Teilen für das A350 XWB „Belly Fairing“ versorgen. Alestis übernimmt die Verantwortung für die Konstruktion, Werkstoffprüfung und Konfiguration der Teile sowie für die Entwicklung der erforderlichen Prozesse und Werkzeuge. Die Detailkonstruktion der Teile wird an das Airbus (Beijing) Engineering Centre (ABEC) ausgelagert, einem weiteren Joint Venture von Airbus in China.

Die Produktion in China wird nach der anfänglichen Serienreifmachung in Europa voraussichtlich 2012 anlaufen. Die in China gefertigten Teile werden dann nach Spanien geliefert und dort in die Rumpfverkleidung integriert.

Das „Belly Fairing“-Arbeitspaket ist das vierte A350 XWB-Arbeitspaket für das Manufacturing Centre, das zuvor schon mit der Fertigung des Seitenruders, der Wartungsluke in der Sektion 19 und der Höhenruder für den neuen Großraumjet beauftragt wurde.

„Dieses jüngste Arbeitspaket macht das Harbin Hafei Airbus Composite Manufacturing Centre zum größten Zulieferer für den Arbeitsanteil von fünf Prozent, den China an der A350 XWB übernehmen wird“, sagte Liu Guanglin, Chairman des Manufacturing Centre. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Alestis. Die Errichtung der neuen Anlagen für das Manufacturing Centre liegt im Zeitplan, und die Ausbildung der chinesischen Mitarbeiter läuft. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Arbeitspakete pünktlich und qualitätskonform liefern werden.“

„Mit diesem Arbeitspaket sind wir einen weiteren Schritt an die Verwirklichung eines chinesischen Arbeitsanteils von fünf Prozent an der A350 XWB-Fertigung herangekommen“, sagte Laurence Barron, Präsident von Airbus China. „Dies ist ein weiterer Beweis unseres Engagements für eine langfristige Partnerschaft mit der chinesischen Luftfahrtindustrie."

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HS



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