14.05.2014
Erschienen in: 11/ 2012 FLUG REVUE

RückblickILA 2012

Am neuen Standort konnte die ILA ihre Position unter den internationalen Luftfahrtmessen behaupten. Auch ohne spektakuläre Verkäufe gab es interessante Neuigkeiten.

Mit offiziell 1243 Ausstellern aus 46 Ländern, 125 000 Fachbesuchern und rund 105 000 Privatbesuchern am Publikums-Wochenende sowie 282 Fluggeräten erreichte die auf den September verlegte ILA ziemlich genau die Werte der vorherigen Messe. Sie legte damit aus Sicht der Veranstalter auf dem neuen Messegelände in der Südwestecke des künftigen Hauptstadtflughafens BER „eine Punktlandung“ hin.

„Als eine Leitmesse unserer Branche,“ bot die ILA laut EADS-Chef Thomas Enders eine „Dialogplattform für Politik, Forschung, Wissenschaft und Industrie.“ Aussteller wie Diehl Defence lobten die ILA „als wichtigstes Forum in Deutschland, um politischen Entscheidungsträgern [...] sowie dem  öffentlichen und militärischen Kunden wehrtechnisches Know-how zu präsentieren“.

Auch die internationalen Aussteller, die etwa 40 Prozent ausmachten, erwarteten
viel von der ILA. „Ziel ist es, dem internationalen Fachpublikum die neue Qualität der
polnischen Wirtschaft nahezubringen,“ betonte zum Beispiel Ilona Antoniszyn-Klik, aus dem Wirtschaftsministerium des diesjährigen Partnerlands Polen. Positive Rückmeldungen gab es aus dem International Suppliers Center, das mit 320 Ausstellern einen Zuwachs von 20 Prozent zu verzeichnen hatte.

Was der ILA allerdings fehlte, waren große Aufträge im Bereich der Verkehrsflugzeuge. So blieb es ATR (zwei ATR 72 an InterSky) und Eurocopter (35 Hubschrauber) vorbehalten, für die messetypischen Unterschriftszeremonien zu sorgen. Unterschrieben wurden auf der ILA auch wichtige internationale Vereinbarungen wie die zwischen dem DLR und der NASA zur Zusammenarbeit in der Luftfahrtforschung. Dazu kamen die Veröffentlichung der europäischen Forschungsagenda SRIA, die bis 2050 reicht, sowie eine Konferenz der europäischen Rüstungsagentur EDA zur Problematik, wie das Know-how im Bereich
der Kampfflugzeug-/UAV-Entwicklung gesichert werden kann.

Solche grundlegenden industriepolitischen Fragen interessieren das allgemeine Publikum erfahrungsgemäß weniger. Die Privatbesucher kamen jedoch ebenfalls auf ihre Kosten, mit Deutschlandpremieren wie dem Eurocopter X3, der S-70i Black Hawk oder der Boeing 747-8i und einem ansprechenden Flugprogramm, in dem die Luftwaffe auch ihre Übung „WillFire“ zeigte. Als Kunstflugteam glänzten
am Wochenende die Turkish Stars.

FLUG REVUE Ausgabe 11/2012



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