01.11.2011
aero.de

Sterbliche Überreste von Asiana-Piloten aus Meer geborgen

Ein Bergungsteam hat das Cockpit der vor drei Monaten südlich von Korea abgestürzten Boeing 747-400F des Asiana Airlines lokalisiert und die Leichen der beiden Piloten aus der Tiefe geborgen.

Drei Monate nach dem Absturz einer Boeing 747-400F der Asiana Cargo (Kennzeichen HL-7604 ) wurden am Sonntag die sterblichen Überreste der Besatzung aus dem Meer vor Jeju geborgen. Ein Bergungsteam hatte das Wrack der Boeing 104 km westlich der Insel Jeju lokalisiert. Unglücksflug OZ991 war am 28. Juli 2011 von Seoul nach Shanghai gestartet. Nach etwa 250 nm Flug meldeten die Piloten ein Feuer im Frachtraum und wollten zum Flughafen Jeju für eine Notlandung abdrehen.
Sie konnten jedoch ihre Maschine nicht mehr retten. Etwa 70 nm westlich der Insel Jeju stürzte die Boeing ins Meer. Nach offiziellen Angaben hatte der Flug 58 Tonnen Fracht geladen, darunter 400 kg Gefahrgüter einschließlich Lithium-Batterien.
Leicht entflammbare Lithium-Batterien in der Fracht gelten auch als mögliche Ursache des Unfalls einer UPS 747-400F im September 2010. Bei dem Absturz der Maschine nahe Dubai kamen ebenfalls beide Piloten ums Leben. Die Ermittlungen dauern an.

Lithium-Batterien werden als Gefahrgut der Klasse 9 in den Hazardous Material Regulations (HMR) geführt. Dennoch bestehen laut amerikanischer Luftfahrtaufsicht FAA Ausnahmen für die meisten Lithium-Batterien und Geräte, die diese Batterien enthalten, mit denen die Vorschriften der Klasse 9 entfallen.

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aero.de / Dennis Dahlenburg



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