02.02.2015
FLUG REVUE

Offizieller "Amtswechsel" in OttobrunnStiftung Mayday gewinnt Tom Enders als Schirmherr

Der neue Schirmherr der Stiftung Mayday heißt Tom Enders. Der CEO der Airbus Group übernahm das Ehrenamt von Bundesminister a.D. Otto Schilly. Der hatte die Schirmherrschaft der hoch angesehenen Stiftung viele Jahre inne.

Siftung Mayday Tom Enders und Otto Schilly

Bei der offiziellen Übergabe der Mayday-Schirmherrschaft: Tom Enders (Airbus CEO, li.) und Bundesminister a.D. Otto Schilly. Foto und Copyright: Airbus Group  

 

Tom Enders ist als aktiver Teilnehmer an der Luftfahrt  - er ist nicht nur CEO der Airbus Group sondern auch Fallschirmspringer - persönlich eng mit der Arbeit der Stiftung Mayday verbunden. Insofern übernahm er gern das Ehrenamt, das sein Vorgänger, Bundesminister a.D. Otto Schilly, viele Jahre inne hatte. 

Die offizielle Übergabe der Schirmherrschaft erfolgte am Airbus-Standort in Ottobrunn. 
Tom Enders: "Airbus arbeitet bereits seit etlichen Jahren eng mit der Stiftung Mayday zusammen. Dabei habe ich gesehen, wie wichtig der Einsatz von vielen ehrenamtlichen Helfern ist. Eine starke Flankierung durch eine Schirmherrschaft ist entscheidend. Es ist mir daher eine große Ehre, die hervorragende Arbeit von Otto Schilly als Schirmherr fortzuführen. Ich will einen Beitrag leisten, damit die Stiftung weiter Hilfe und Unterstützung anbieten kann."

Mayday wurde 1994 auf der ILA von Piloten als "Aktion Alexander" gegründet. Damals war ein russischer Testpilot beim Training für die ILA in Schönefeld tödlich verunglückt. Er hinterließ eine unversorgte junge Familie, die mit Hilfe der eingenommenen Spendengelder sofort und unbürokratisch unterstützt werden konnte. Aus der Aktion erwuchs die heute hoch angesehene Stiftung Mayday. Sie betreut in Not geratene Luftfahrer und deren Angehörige, egal aus welcher Sparte der Luftfahrt sie auch kommen. Hilfe stellt sich dabei nicht nur finanziell sondern auch in Form von Zuwendung und Bertreuung dar. 

 

Die Stiftung Mayday ist in Frankfurt ansässig und unterhält ein breitgefächertes Netzwerk an speziell geschulten Piloten, Besatzungsmitgliedern und Psychologen (CISM-Team), das Flugzeugbesatzungen nach kritischen Vorfällen oder Unfällen zur Seite steht. Die Mitarbeiter des Netzwerks sind rund um die Uhr ansprechbar.




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