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Airbus will Arbeitskleidung im Flugzeugbau verbessern

Airbus will Arbeitskleidung im Flugzeugbau verbessern

Im September will Airbus der A330-Endmontagemannschaft eine neue Arbeitsuniform für Flugzeugbauer vorstellen, die das französische Institut für Berufskleidung entworfen hat. Die neue Kleidung soll die Flugzeugbauer per Funk miteinander vernetzen, ohne dass diese klobige Laptop-Computer mitführen müssten.

Die neue "smarte" Kleidung gehe, laut Airbus, auf die Initiative von Airbus-Qualitätsinspektoren zurück, die in der A330-Endmontage in Toulouse arbeiteten. Daraufhin habe die Entwicklungsabteilung "Airbus Innovation Cell" gemeinsam mit dem "Institut Francais du Textile et de l’Habillement" (IFTH) einen Entwurf erstellt. 

Die neue Arbeitskleidung bestehe aus einem zweiteiligen Arbeitsanzug aus atmungsaktivem Stoff aus dem Sportbereich, der Bewegungen erleichtere. Außerdem seien Kniepolster und ein Schulterschutz integriert. Zudem enthalte der Anzug USB-Anschlüsse und Bluetooth und WiFi-Schnittstellen für Datenfunk und drahtlose Telefonie. Auch seien eine Lampe und eine beheizbare Rückenverstärkung eingebaut. Die relativ kompakte Elektronik sei in einem Hüftgurt im Nierenbereich untergebracht. Ein ständig auf dem Oberschenkel befestigtes Smartphone mit Bildschirm soll den ständigen und bequemen Zugriff auf Datenbanken ermöglichen.

Statt einer normalen Handy-Sprechgarnitur wird das Funktelefon über ein Osteophon übertragen. Dabei werden die Schallwellen durch den Gesichtsknochen übertragen. Diese Technik ermöglicht das Telefonieren auch in besonders lauten Umgebungen, etwa beim Nieten.

"Diese Arbeitskleidung sorgt für innovative Funktionalität", sagt Quality Operational Manager Christophe Rives. "Unser Arbeitsplatz kann über längere Zeit sehr beengt sein, deshalb muss unsere Kleidung sicher, funktional und komfortabel sein."

Die Prototypen der "smarten" Anzüge sollen im September dem Airbus A330 Endmontage-Komittee vorgestellt werden, bevor Anfang 2014 die Fertigung der Serienkleidung beginnt.

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