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Aircraft Interiors

Die Natur der Sache

Airbus beschäftigt seit einiger Zeit eine Abteilung mit der praktischen Umsetzung bionischer Konstruktionen in 3D-Metall-Druckverfahren und wagt sich inzwischen auch größere Komponenten. Auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg zeigt Airbus das erste Ergebnis: eine seriennahe Trennwand für die A320-Kabine.

Das hochstabile "generative Design" sei "unter Nutzung eines Schleimpilzalgorithmus" entstanden und werde 2018 serienreif sein, sagte uns Airbus-Projektingenieur Bastian Schäfer beim Standbesuch.

Bis Jahresende will Airbus den derzeit noch aus 116 Komponenten gebauten Kabinenteiler aus nur noch zehn leichten Druckteilen zusammensetzen. Schon das in Hamburg ausgestellte Design spare 45 Prozent Gewicht ein und bringe es auf nur noch 35 Kilogramm, sagte Schäfer.

Experimentell werde Airbus versuchen, das Bauteil nächstes Jahr "in einem Schuss" aus Kohlefaser zu drucken, ergänzte der Ingenieur.

In der gesamten A320-Kabine vermutet Airbus mit bionischen Komponenten ein Diätpotenzial von mindestens einer halben Tonne, wenn auch andere Teile wie Galley und Lavatory Housings aus dem Drucker kommem.

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