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Bolzen werden ausgetauscht

Tiger am Boden

Weil ein Bolzen in der Flugsteuerung einen Mangel aufweisen könnte hat das Heer den Flugbetrieb mit dem Kampfhubschrauber Tiger vorerst eingestellt.

Von der Flugsperre betroffen sind die Tiger im Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar und im Deutsch-Französischen Heeresfliegerausbildungszentrum in Le Luc in Frankreich. Sie wurde angeordnet, nachdem die Industrie mitgeteilt hatte, dass bestimmte Titanbolzen einen Mangel aufweisen könnten. Es geht offenbar darum, dass durch ein Versprödung die etwa fünf Jahre alten Teile im Flug brechen könnten,

Es wurde festgestellt, dass Bolzen dieser Bauart auch im Transporthubschrauber NH90 sowie im Schulungshubschrauber EC135 verbaut sind, aber nicht an sicherheitsrelevanten Stellen. Daher läuft der Flugbetrieb im Heer mit NH90 und EC135 weiter.

Zur Klärung des weiteren Vorgehens hat der General Flugsicherheit Bundeswehr für den 8. August 2019 zu einer Expertenrunde, den sogenannten Flugsicherheitsausschuss, eingeladen. Auf jeden Fall werden alle 53 Tiger vor dem nächsten Flug gründlich überprüft und falls notwendig Bolzen ausgetauscht.

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