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Abholung per Hubschrauber

MTU Aero Engines übergibt letztes T64-100

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MTU Aero Engines hat am 12. November das letzte von 166 modernisierten T64-Triebwerken an die Bundeswehr übergeben. Die Luftwaffe holte den Antrieb passenderweise mit einer Sikorsky CH-53 direkt bei der MTU in München ab.

Seit 1999 arbeitet MTU Aero Engines an der Erneuerung des T64-Triebwerks, das in der Sikorsky CH-53 der Bundeswehr zum Einsatz kommt. Der aktuelle Standard T64-100 bietet nun eine Leistung von 3229 Kilowatt. Die MTU hat 166 Exemplare des T64 hochgerüstet, die bis ins Jahr 2030 im Einsatz bleiben sollen. Der Auftrag hatte einen Gesamtwert von rund 85 Millionen Euro. „Wir danken der MTU Aero Engines für die kompetente und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Erst durch diese Umrüstmaßnahme und durch den damit verbundenen Leistungsgewinn war der Betrieb des CH-53 mit Staubfiltern, sogenannten EAPS (Engine Air Particle Separator), im ISAF-Einsatz erst möglich. Hierdurch konnte die Stehzeit der Triebwerke unter den Bedingungen ,Fliegen in sandhaltiger Luft' deutlich verlängert werden. Dies führte zur Verringerung des logistischen Aufwandes und letztendlich auch zu deutlichen Kostenreduzierungen“, sagte Oberstleutnant Stefan Walter, der es sich nicht nehmen ließ, das letzte T64 mit einer CH-53 in München-Allach abzuholen. Der Hubschrauber landete auf einem gesicherten Parkplatz der Firma.

Das T64 stammt von General Electric und wurde zwischen 1968 und 1975 von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) in Lizenz für die deutschen CH-53 gebaut. Bei der MTU in München erfolgten hauptsächlich die Montage und Abnahmeläufe. Insgesamt wurden 247 T64-Triebwerke ausgeliefert.

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