19.04.2018
FLUG REVUE

Rohde & Schwarz SDAR-Funkgerät auf der ILA

Rohde & Schwarz ergänzt seine militärische Flugfunkgeräte-Familie M3AR mit einem Software Defined Airborne Radio. Es bietet auch die zivile Zulassungsfähigkeit.

Rohde & Schwarz SDAR Funkgerät 2018

Rohde & Schwarz präsentiert auf der ILA sein Software Defined Airborne Radio (Foto: Rohde & Schwarz).  

 

Als softwaredefiniertes Funkgerät bietet das R&S SDAR Flexibilität für die Kunden durch die Portierbarkeit von Wellenformen. Basierend auf der international standardisierten Software Communications Architecture (SCA) wurde das R&S SDAR als offene Plattform realisiert, mit einer strikten Trennung zwischen Geräteplattform und Software, der Wellenform. Dadurch können SCA-basierte Wellenformen auch anderer Hersteller sowie bereits eingeführte Wellenformen auf das Funkgerät portiert werden.

Somit wird einerseits zukünftige Investitionssicherheit erreicht, andererseits eine Rückwärtskompatibilität mit eingeführten Funksystemen. Darüber hinaus wird dem Kunden ermöglicht, neben den Wellenformen die integrierte Verschlüsselung zu entwickeln oder zu modifizieren. So lassen sich sichere Kommunikationskanäle zwischen verschiedenen Teilstreitkräften und Nationen interoperabel einrichten.

Für die unterschiedlichsten Einsatzanforderungen hat Rohde & Schwarz eine eigene Familie von netzwerkfähigen, hochdatenratigen Wellenformen entwickelt. Die R&S HDR Familie überträgt bis zu zwei Sprachkanäle und Daten parallel mit hoher Geschwindigkeit und unterschiedlicher Priorisierung. Je nach benötigter Reichweite, Datenrate und Störresistenz können Anwender für jedes Kommunikationsszenario die optimale Wellenform auswählen. Darüber hinaus integriert es hochsichere Verschlüsselungsalgorithmen für die geschützte militärische Kommunikation.

Als einziger Anbieter erfüllt Rohde & Schwarz nach eigenen Angaben dabei die Anforderungen der zivilen Zulassungsrichtlinien der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Die Möglichkeit, das Flugfunkgerät in beiden Anwendungsformen zu nutzen, bietet besondere Effizienz bei Logistik, Integration, Wartung und Training. Außerdem vereinfacht dies die Integration und spart Gewicht sowie Platz im Luftfahrzeug.



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