16.11.2017
FLUG REVUE

HensoldtWeiteres ASR-S-Radar an die Luftwaffe ausgeliefert

Im Zuge der Modernisierung der Flugsicherung auf den deutschen Militärflugplätzen wurde nun das siebte ASR-S-System in Trollenhagen abgenommen.

ASR-S Radar Trollenhagen 2017 Hensoldt

In Trollenhagen steht das siebte ASR-S-Radar der Luftwaffe, das jüngst von Hensoldt geliefert wurde (Foto: Hensoldt).  

 

Insgesamt liefert Hensoldt (früher Teil von Airbus) 20 der Flugplatzüberwachungsradare im Wert von 250 Millionen Euro. Die ASR-Systeme (Aerodrome Surveillance Radar, Serie) treten an die Stelle der 30 Jahre alten Radare, die bis jetzt für die militärische Flugverkehrskontrolle genutzt wurden.

Neben der Anflugkontrolle werden die neuen Radare auch für die Luftraumüberwachung im Radius von über 100 Kilometern (60 NM) eingesetzt, um die militärischen Flugbewegungen mit dem zivilen Flugverkehr abzustimmen. Bereits in Betrieb sind die Anlagen auf den Luftwaffen-Stützpunkten Laupheim, Büchel, Wittmund und Untermeitingen sowie bei der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 61 in Manching und auf dem Heeres-Fliegerhorst Niederstetten.

Das technische Personal der Fachgruppe Flugsicherung des SysZ24 nutzt das ASR-S als Referenzanlage, um die Einsatzverbände an den militärischen Flugplätzen der Luftwaffe bei der Depot-Instandsetzung zu unterstützen. Hensoldt liefert Flugverkehrskontroll- und Identifizierungssysteme für militärische und zivile Zwecke weltweit. Das Unternehmen hat unter anderem ein komplettes Anflugleitsystem für die Schweizer Luftwaffe sowie andere Versionen des ASR für die Deutsche Flugsicherung (DFS), Australien, UK und Kanada unter Vertrag.



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