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EASA-Zulassung für neue A380-Antriebe

Engine Alliance verbessert GP7200

Die EASA hat dem GP7272 und dem GP7272E die Zulassung erteilt. Die Triebwerke des Airbus A380 leisten nun einen Schub von 320 Kilonewton.

Das GP7272E erlaubt den Betrieb des Airbus A380 ohne Einschränkungen auch bei hohen Temperaturen ueber 30 Grad Celsius und kommt damit den Betreibern in Regionen wie dem Mittleren Osten entgegen.

Gleichzeitig verbessert die Engine Alliance die Haltbarkeit und die Wartungsintervalle des GP7200. Ein Modifikationspaket in der Hochdruckturbine soll die Zeit zwischen den Überholungen bei einem Einsatz in heißen und sandigen Gebieten um bis zu 50 Prozent erhöhen. Das Ziel lautet 3500 Flugzyklen. Der Entwurf für das Upgrade wurde im Oktober 2013 abgeschlossen. Die Teile werden seit Juni 2014 eingebaut und lassen sich bei einem Werkstattaufenthalt in bestehende Triebwerke einrüsten.

Derzeit fliegen 69 Airbus A380 mit dem GP7200. Die Abflugzuverlässigkeit beträgt laut Dean Athans, dem Präsidenten der Engine Allicance 99,9 Prozent und mache das GP7200 zum zuverlässigsten Triebwerk an der A380. Weitere Verbesserungen des Antriebs sind in Planung. Eine komplette Überarbeitung des Antriebs für ein A380-Retrofit steht derzeit aber nicht zur Debatte.

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