14.05.2013
FLUG REVUE

Eurocopter eröffnet neues Hubschrauber-Entwicklungszentrum in Donauwörth

Eurocopter hat heute mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer sein neues Entwicklungszentrum mit rund 900 Arbeitsplätzen eingeweiht. Damit ist der Umzug aus Ottobrunn abgeschlossen.

In dem Neubau sind neben Büros auch modernste Test- und Forschungsanlagen untergebracht; unter anderem Simulatoren, Avionik-Trainer, Labore, Testzentren und der Prototypenshop.

Zudem ist das Systemunterstützungszentrum (SUZ) für die Hubschrauberflotte der Bundeswehr, wie die Transporthubschrauber NH90, CH-53 oder den Kampfhubschrauber Tiger, Bestandteil der Innovationsschmiede.

Das neue Entwicklungszentrum ermöglicht Eurocopter in Deutschland den vollständigen Lebenszyklus von Hubschraubern an einem Standort zu gestalten: von Forschung, Entwicklung und Prototypenbau über die Fertigung und Endmontage bis hin zu Training, Wartung und Produktverbesserung.

Durch die räumliche Nähe von Design und Produktion ist nunmehr eine deutlich engere Vernetzung der einzelnen Fachbereiche möglich. Kürzere Kommunikationswege entlang Lichthöfen, Galerien und zentralen Besprechungsräumen fördern den persönlichen Austausch und reduzieren so die Reaktionszeiten. Auf dem Weg zum neuen Hubschrauberentwicklungsprogramm X9, das schwerpunktmäßig am Standort Donauwörth realisiert werden soll, ist das eine wichtige Voraussetzung.

Seit Baubeginn im Juli 2011 hat Eurocopter rund 100 Mio. Euro in das Projekt Entwicklungszentrum investiert.

Ein mit dem Systemhaus vergleichbares Projekt ist am südfranzösischen Standort Marignane nahe Marseille im Entstehen. Auch dort wird im Zuge der Innovations- und Technologiestrategie von Eurocopter ein neues Entwicklungszentrum errichtet.



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