06.05.2009
FLUG REVUE

Abschluss europäischer Forschungsprogramme zu RadartechnologienEuropäische AESA-Radarforschungsprogramme beendet

EADS Defence & Security (DS) hat zusammen mit ihren Partnerfirmen erfolgreich zwei bedeutende Forschungsprogramme zum Abschluss gebracht, die auf Grundlage der neuen AESA-Technologie (AESA = Active Electronically Scanned Array) verbesserte Radarleistungen möglich machen.

Das deutsch-französisch-britische Programm AMSAR (Airborne Multirole Solid-state Active Array Radar) wurde kürzlich mit der Übergabe von Datenauswertungsberichten abgeschlossen, nachdem im Jahr 2008 umfassende Flugtests mit dem AESA-Mehrkanal-Radardemonstrator durchgeführt worden waren.

Nahezu gleichzeitig wurde im Rahmen des deutsch-britischen Programms CECAR (Captor E-SCAn Risk Reduction) mit Erfolg die Integration eines speziell an den Eurofighter Typhoon angepassten Radardemonstrators durchgeführt. Im Rahmen des CECAR-Programms demonstrierte DS zusammen mit SELEX Galileo anhand eines Radartechnologieträgers die Möglichkeit zum Austausch des aktuellen Eurofighter-Radars „Captor“. Der unter der Bezeichnung „CAESAR“ bekannte Radardemonstrator konnte im Jahr 2007 mit Erfolg an Bord des Eurofighters im Flugtest eingesetzt werden.

AMSAR war ein Programm zur Entwicklung der neuartigen AESA-Radartechnologie, das seit den frühen 1990er Jahren von einem aus DS, SELEX Galileo und Thales bestehenden Industriekonsortium durchgeführt wurde. Das Ziel des AMSAR-Programms bestand darin, die mit der Nutzung der AESA-Technologie verbundenen Risiken vor ihrem operativen Einsatz bei Boden-, See- und Luftstreitkräften zu senken.



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