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Internationale Forschungskooperation

NASA startet Testprogramm zu alternativen Kraftstoffen

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Eine Flotte von Luftfahrzeugen, darunter auch Forschungsflugzeuge aus Deutschland und Kanada, startete am 7. Mai 2014 erstmals in Palmdale, Kalifornien, zu einer ganzen Serie von Flügen innerhalb des NASA-Programms ACCESS II. Zwei Wochen lang werden sie die Emissionen aus alternativen Kraftstoffen beobachten.

ACCESS steht für Alternative Fuel Effects on Contrails and Cruise Emissions, und die Formation führt stets die DC-8 des Armstrong Flight Research Centers an. Sie nutzt während der Flüge verschiedene alternative Kraftstoffe, und hinter ihr fliegen die bestens ausgestatteten „Labors“: die Falcon 20-E5 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, eine CT-113 des National Research Council of Canada (NRC) und eine HU-25 Guardian vom Langley Research Center. Die DC-8 spielt dabei die Rolle des „Guinea Pigs“, des Versuchskaninchens also, das während der Flüge in seinen Triebwerken entweder traditionellen Kraftstoff JP-8 oder eine 50:50-Mischung aus JP-8 und Kohlenwasserstoffverbindungen verbrennt. Diese wiederum werden zum größten Teil aus dem Leindotter erzeugt, einer stark ölhaltigen Nutzpflanze.

Die Versuche setzen eine entsprechende Kampagne aus dem Vorjahr fort, bei der bereits festgestellt worden war, dass die Verbrennung von Beimengungen alternativer Kraftstoffe zwischen 40 und 60 Prozent niedrigere Emissionen erbrachte. Allerdings war es damals noch nicht möglich, einen Zusammenhang zwischen der jeweiligen Verbrennung und der nachfolgenden Entstehung von Kondensstreifen herzustellen. Anders gesagt: Welche Mischung erzeugt die meisten Kondensstreifen? Diesem Geheimnis will man jetzt auf die Spur kommen.

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