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Konzernumbau bei Rolls-Royce

Triebwerkshersteller kürzt Dividende

Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce streicht zum ersten Mal seit fast 25 Jahren seine Dividende zusammen. Für das laufende Jahr kündigte Konzernchef Warren East weitere Einschnitte an.

Wie erwartet ist beim kriselnden Triebwerksbauer Rolls-Royce der Vorsteuergewinn 2015 um 16 Prozent auf 1,36 Milliarden Pfund (rund 1,7 Milliarden) Euro gesunken. Die Aktionäre sollen für das Gesamtjahr 2015 eine Dividende von 16,4 Pence erhalten (2014: 23,1 Pence). Der hohen Sanierungskosten zum Trotz blieb der Konzern in der Gewinnzone. Das teilte Rolls-Royce am Freitag mit.

"Trotz gleichbleibender Marktbedingungen für die meisten unserer Geschäftsbereiche wird es ein herausforderndes Jahr", sagte der Vorstandsvorsitzende Warren East. Die beiden oberen Führungsebenen will East um 20 Prozent zusammenstreichen. Zudem sollen bis 2017 weitere Kürzungen stattfinden. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Rolls-Royce einen Gewinnrückgang von 650 Millionen Pfund.

Weil die Nachfrage nach Geschäfts- und Regionaljets sowie nach neuen Schiffsmotoren zurückgegangen ist und weil ältere Großraumjets nach und nach ausgemustert werden, ist Rolls-Royce die Krise gestürzt. In den vergangenen beiden Jahren kam es zu fünf Gewinnwarnungen. 


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