01.02.2018
FLUG REVUE

MTU MaintenanceAugmented Reality soll Triebwerksinstandhaltung verbessern

Am Standort Berlin-Brandenburg startet MTU Maintenance das Pilotprojekt Befund 4.0.

Augmented Reality bei MTU Maintenance

Mechaniker sollen durch Datenbrillen alle Informationen zu einem Bauteil im Blick haben. Foto und Copyright: MTU Maintenance  

 

Mit Augmented Reality (deutsch: erweiterte Realität) will MTU Maintenance das Wissensmanagement ausbauen. Im Rahmen des Projekts Befund 4.0 am Standort Ludwigsfelde sollen Daten zu einem bestimmten Bauteil in einem einzigen System zentral zusammengeführt werden. Zum anderen sollen reale und virtuelle Welt in der Instandsetzung verschmelzen und die Daten auf Tablet-PCs oder Smart Glasses gleichzeitig übertragen werden, so dass der Mechaniker am Bauteil direkt alles im Blick hat. 

Das Projekt wird von der MTU Maintenance zusammen mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg mit Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) und die Investitionsbank des Landes Brandenburg durchgeführt. Die Entwicklung erfolgt größtenteils in Berlin.

Die Projektarbeiten laufen bis Juli 2019, so MTU Maintenance. Im Anschluss daran werden die Ergebnisse ausgewertet und, wenn die Technologie einsatzreif ist, die erforderlichen Zulassungen beim Luftfahrt-Bundesamt eingeholt. 



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