14.03.2018
FLUG REVUE

Inspektion von TriebwerksbauteilenLufthansa Technik führt neues Verfahren zur Rissdetektion ein

Lufthansa Technik industrialisiert ein selbst entwickeltes automatisches Inspektionsverfahren für Triebwerksbauteile.

Inspektionsverfahren für Triebwerksbauteile

Mithilfe des digitalen Inspektionsverfahrens AutoInspect will Lufthansa Technik die Rissdetektion an Triebwerksbauteilen verbessern. Foto und Copyright: Lufthansa Technik  

 

Das Verfahren und die Konzeptanlage entstanden nach Angaben von Lufthansa Technik im Zuge des Forschungs- und Entwicklungsprojekts AutoInspect. Es handelt sich um ein roboterbasiertes, mit High-End-Sensoren ausgestattetes Verfahren, das Rissinspektionen im Triebwerksbereich digital durchführt.

Durch das optische Messverfahren würde nicht nur die Rissdetektion verbessert, sondern auch die Prozesssicherheit erhöht. "Wir haben durch das AutoInspect-Verfahren zukünftig von allen Bauteilen über ihren Produktlebenszyklus alle reparaturrelevanten Informationen digital verfügbar. So werden Reparaturen für Triebwerksbauteile noch effizienter", so Michael Ernst, Projektleiter Innovationen bei Lufthansa Technik.

Das neue Inspektionsverfahren wird laut Lufthansa Technik derzeit so robust gemacht, wie es für den industriellen Einsatz erforderlich ist. Zudem werde das Verfahren auf weitere Brennkammerbauteile von Triebwerken der CFM56-Familie und der CF34-Famile ausgerollt. Mitte 2018 soll AutoInspect mit dem automatisierten Reparaturverfahren für Brennkammern AutoRep zu einer Prozesskette zusammengeführt werden. 



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