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MTU liefert Turbinenzwischengehäuse

GE Aviation wählt Partner für das GE9X

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GE Aviation hat vier Programmpartner für das Triebwerk der Boeing 777X ausgewählt, die einen Gesamtanteil von 25 Prozent erhalten. MTU Aero Engines liefert das Turbinenzwischengehäuse.

GE Aviation setzt bei den GE9X-Partnern auf bewährte Unternehmen, die schon am GE90 beziehungsweise GEnx mitarbeiten. Die IHI Corporation aus Japan steuert beim 777X-Triebwerk verschiedene Komponenten der Niederdruckturbine und die mittlere Bläserwelle bei. Snecma liefert das vordere Bläsergehäuse, das aus Verbundwerkstoffen besteht, das hintere Turbinengehäuse sowie im Gemeinschaftsunternehmen CFAN die Bläserschaufeln. Techspace Aero aus Belgien übernimmt den Niederdruckverdichter und produziert die Bläserscheibe. MTU Aero Engines entwirft und fertigt das Turbinenzwischengehäuse. Der Programmanteil liegt hier bei vier Prozent.

Das deutsche Unternehmen geht über die gesamte Laufzeit des Programms von einem Umsatz von rund vier Milliarden Euro aus. „Mit der GE9X-Programmbeteiligung sichern wir uns einen entscheidenden Marktanteil an einem der wichtigsten künftigen Antriebe im oberen Schubbereich. Gleichzeitig erreichen wir einen noch ausgewogeneren Mix unseres Produktportfolios“, erläutert der MTU-Vorstandsvorsitzende Reiner Winkler. „Rund 30 Prozent der heute aktiven Flugzeuge haben MTU-Module an Bord – diesen Anteil an den weltweiten Triebwerksflotten werden wir in den nächsten fünf bis zehn Jahren erheblich steigern“. Im oberen Schubbereich ist die MTU bereits mit dem Turbinenzwischengehäuse an den Triebwerksprogrammen GP7200 für den Airbus A380 sowie GEnx für Boeing 787 und 747-8 beteiligt. „Wir sind stolz, dass GE für den GE9X-Antrieb erneut auf unsere Expertise setzt“, sagte Michael Schreyögg, Vorstand Programme der MTU Aero Engines. „Das Turbinenzwischengehäuse ist eine äußerst anspruchsvolle Komponente des Triebwerks, für die unser Unternehmen eine langjährige Erfahrung mitbringt. In den bisherigen Programmen konnten wir unsere enge und vertrauensvolle Partnerschaft mit GE weiter ausbauen.“

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