20.08.2013
FLUG REVUE

NASA-Software soll Verspätungen reduzieren

Die NASA hat der US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) eine Software übergeben, die den Fluglotsen ein besseres Management des Luftverkehrs ermöglichen soll.

NASA PDRC Flugsicherung FAA

Die NASA-Software wurde beim Flughafen von Dallas/Fort Worth getestet. Foto: © NASA  

 

Das System trägt den Namen Precision Departure Release Capability (PDRC) und hilft, verpasste oder verspätete Abflüge zu vermeiden. So können in einem bestimmten Zeitraum mehr Flugzeuge als zuvor starten. Die Software berechnet automatisch, zu welchem Zeitpunkt ein Flugzeug zum Start rollen soll. Damit können die Fluglotsen schneller auf wechselnde Bedingungen wie Wetter oder andere Probleme reagieren. Gleichzeitig sinkt die Arbeitsbelastung. Das System wurde in zwei Phasen in der North Texas Research Station der NASA beim Dallas/Fort Worth International Airport getestet. Laut NASA lassen sich bis zu 80 Prozent der Slots auf den Luftstraßen füllen, die ansonsten wegen Zeitproblemen auf dem Boden ungefüllt bleiben. "Wir nennen diese ,verpasste Gelegenheiten'. Mit PDRC im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen der FAA hoffen wir, die Möglichkeiten besser nutzen zu können, um das Fliegen auf sichere Art effizienter zu machen", sagte John Cavolowsky, Direktor des Airspace Systems Program der NASA.

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www.flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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