01.08.2012
aero.de

NTSB ermittelt nach Panne mit GEnx-Triebwerk

Eine werksneue Boeing 787 hat bei den Vorbereitungen zu ihrem ersten Testflug Teile eines Triebwerks verloren. Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstag am Boeing-Standort Charleston und betraf die für Air India gebaute ZA238, das zweite in South Carolina endmontierte Flugzeug.

Die von dem Flugzeug abgefallenen, heißen Triebwerksteile entzündeten trockenes Gras am Rollfeld, das von der Flughafenfeuerwehr gelöscht wurde. Boeing und die amerikanische Transportsicherheitsbehörde NTSB untersuchen jetzt den Zwischenfall.
Wegen eines frühzeitig erkannten Korrosionsproblems an einem Triebwerksteil musste Erstbetreiber All Nippon Airways (ANA) im Juli fünf 787 vorübergehend aus dem Verkehr nehmen. ANA setzt an ihren 787 allerdings nicht den Antrieb von GE sondern das Rolls-Royce Trent 1000 ein. Das GEnx treibt bei Japan Airlines die 787 an. Die Airline hat bisher keine Probleme mit dem Triebwerk gemeldet.

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aero.de / Dennis Dahlenburg


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