11.11.2010
FLUG REVUE

Ölfeuer: EASA schreibt weitere Trent-900-Inspektionen vor

Nach dem Qantas-Zwischenfall weist die europäische Zulassungsbehörde weitere Inspektionen des Trent 900 in einer noch gestern erfolgen Vorschrift an.

Als mögliche Ursache des Treibwerksversagens an der A380 von Qantas-Flug QF32 nennt die EASA ein Ölfeuer in einem Hohlraum der Struktur des Hoch- und Mitteldruckbereichs, das zum Versagen der Mitteldruckturbinenscheibe geführt haben könnte. Daher schreibt die Behörde die regelmäßige Inspektion der Schaufeln der ersten Niederdruckturbinenstufe und des Gehäuseablaufs sowie der Luftpuffer-Aushöhlung des Hoch- und Mitteldruckgehäuses und der Ölleitungen vor. Sollten dabei anormale Ölleckagenfestgestellt werden, darf das Triebwerk nicht weiter betrieben werden. Die Inspektionen müssen innerhalb von zehn Flugzyklen nach Veröffentlichung dieser "Emergency Airworthiness Directive" durchgeführt und spätestens alle 20 Flugzyklen nach der letzten Überprüfung wiederholt werden. Innerhalb eines Tages müssen die Ergebnisse jeweils an Rolls-Royce gemeldet werden. Vor der Inspektion soll eine ausgedehnter Leerlauf am Boden erfolgen. Eine Demontage vom Flügel ist nicht nötig. 




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