23.10.2014
FLUG REVUE

Komplettierungszentrum für Airbus A330FACC hilft China bei Kabinenintegration

FACC AG und die Aviation Industry Corporation of China (AVIC) wollen bei der Integration von Passagierkabinen in China zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt stehen die Pläne von Airbus zur Errichtung eines Komplettierungs- und Auslieferungszentrums für die A330 in Tianjin.

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FACC will China bei der Kabinenintegration beim Airbus A330 unterstützen. Foto und Copyright: Airbus  

 

Im Rahmen der Vereinbarung wird FACC das AVIC-Tochterunternehmen Fesher Aviation Components mit Sitz in Zhenjiang bei der Industrialisierung und Fertigung der Kabinen für zivile Flugzeuge, die für den chinesischen Markt bestimmt sind, beraten. Im Mittelpunkt steht das geplante Komplettierungs- und Auslieferungszentrum der A330 von Airbus in Tianjin, das auch für den Einbau der Kabine verantwortlich sein wird. „Die geplante Zusammenarbeit bei der Fertigung der A330-Passagierkabinen wird unseren Footprint in China wesentlich ausbauen und es uns ermöglichen, vom rasch wachsenden Luftverkehr in China zu profitieren“, sagte Walter Stephan, CEO von FACC. „Wir haben unsere Partnerschaft mit chinesischen Unternehmen Anfang 2000 gestartet. Mit dem Mehrheitseigentümer AVIC im Rücken konnten wir diese über die Jahre erfolgreich ausbauen."

Das österreichische Unternehmen soll als Berater für die Entwicklung, die Installation der Fertigungsanlagen, den Aufbau der Lieferkette und die Kabinenintegration dienen. Die Fertigung der Passagierkabinen erfolgt im Mitte 2014 in Betrieb genommenen Composite-Fertigungswerk Fesher Aviation Components in Zhenjiang, ca. 250 km nordwestlich von Shanghai. Laut FACC wird das Werk größtenteils mit der Produktion von FACC Programmen ausgelastet. Innerhalb der nächsten Jahre will FACC weitere Projekte von Österreich nach China verlagern, um eine positive Ertragslage des Unternehmens mittel- bis langfristig abzusichern und Kapazität für weiteres Wachstum am Standort in Österreich zu schaffen. Außerdem sollen die Fertigungskosten und die Abhängigkeit vom US-Dollar reduziert werden.

flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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