07.11.2016
FLUG REVUE

A340-TriebwerkCFM56-5C knackt 100.000 Flugstunden

Das erste CFM56-5C-Triebwerk hat die Schwelle von 100.000 Flugstunden überschritten. Der Motor wurde in 23 Jahren vier Mal vollständig von Lufthansa Technik überholt.

Airbus A340 D-AIGS von Lufthansa

Das CFM56-5C auf Position 1 (links außen) auf der A340 von Lufthansa ist seit mehr als 100.000 Flugstunden im Einsatz. Foto und Copyright: Lufthansa  

 

Das Triebwerk von CFM International mit der ESN (Triebwerksseriennummer) 740146 ist Antrieb eines Airbus A340 von Lufthansa und seit 1993 im Dienst. Nun hat es die Marke von 100.000 Flugstunden überschritten, wie Lufthansa Technik am Montag mitteilte.

Seinen ersten Einsatz hatte dieses CFM56-5C am 16. November 1993 an der Lufthansa-A340-200 mit der Kennung D-AIBF auf Position 3 (rechts innen). Das Flugzeug wurde 2004 verkauft. Nach Angaben von Lufthansa Technik fliegt der Motor heute auf der Lufthansa-A340-300 D-AIGS auf Position 1 (links außen).

Vier Mal sei das Triebwerk bei Lufthansa Technik vollständig überholt worden. Dabei werden alle Bauteile genau inspiziert, gegebenenfalls repariert und nach aufwendigen Tests wieder montiert. Der komplettierte Motor wird anschließend im Teststand überprüft. Eine weitere Prüfung findet nach der Montage am Flugzeug in der Lärmschutzhalle im Rahmen eines so genannten Standlauftests statt. Erst danach geht das Triebwerk wieder in den Flugbetrieb.

Mehr als 30.000 CFM56 wurden in 35 Jahren hergestellt

"Mit dieser Anzahl von Flugstunden beweist der CFM56 einmal mehr seine besondere Zuverlässigkeit", sagt Bernhard Krüger-Sprengel, Leiter des Geschäftsbereichs Triebwerke bei der Lufthansa Technik. "Wir freuen uns, diesen wichtigen Meilenstein mit der Lufthansa teilen zu können", sagt Jean-Paul Ebanga, President und CEO von CFM. "Wir sind uns sicher, die besten Flugzeugtriebwerke zu bauen, aber wir wissen auch, dass es unsere Kunden sind, die sie in Betrieb halten."

Varianten des CFM56 finden sich außer am A340 auch an der A320-Familie und der Boeing 737. Im Juli 2016 verließ das 30.000. Triebwerk die Endmontage des amerikanisch-französischen Gemeinschaftsunternehmens CFM, davon gingen 9860 Antriebe an Airbus und 17.300 an Boeing.



Weitere interessante Inhalte
Boeing 777-9 Lufthansa gibt Einblick in künftige Business Class

23.11.2017 - Lufthansa gibt auf Twitter einen Vorgeschmack auf ihre neue Business Class. Sie soll 2020 an Bord der Boeing 777X eingeführt werden. … weiter

XXL-Airlines Top 10: Die größten Fluggesellschaften der Welt

23.11.2017 - Die ganz Großen unter den Fluggesellschaften transportieren zig Millionen Passagiere jedes Jahr. Vergleichen kann man die Mega-Airlines anhand der Personenkilometer. … weiter

Ersatzkapazität für Tegel nach dem airberlin-Aus Lufthansa verlängert innerdeutschen Jumbo-Einsatz

22.11.2017 - Die Deutsche Lufthansa hat den außergewöhnlichen Einsatz von Jumbo Jets auf innerdeutschen Kurzstrecken nach Berlin-Tegel bis Weihnachten verlängert. Die Riesenjets ersetzen kurzfristig die … weiter

Europäische Bestseller Top 10: Die meistgebauten Airbus-Flugzeuge

22.11.2017 - Am 28. Oktober 1972 startete der erste Prototyp des Airbus A300 zu seinem Jungfernflug. Seit dem produzierte der europäische Flugzeugbauer über 10000 Flugzeuge. Aber welche sind die meistgebauten … weiter

Fliegendes NASA- und DLR-Observatorium SOFIA landet zum C-Check in Hamburg

20.11.2017 - Eine zum fliegenden Himmelsbeobachter umgebaute Boeing 747 SP ist am Montag für einen sogenannten C-Check in Hamburg gelandet. Lufthansa Technik macht den Oldie-Jumbo an der Elbe technisch wieder fit. … weiter


FLUG REVUE 12/2017

FLUG REVUE
12/2017
06.11.2017

Abonnements
Digitalabo
E-Paper
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- Zerlegung entführte Landshut
- Erstflug Airbus A330neo
- airberlins letzte Landung
- NBAA-BACE Las Vegas
- Fliegerschießen Axalp
- Eurofighter Luftwaffe
- Kassenschlager CFM56
- Fliegeruhren EXTRA