21.06.2015
Erschienen in: 10/ 2013 FLUG REVUE

High-Tech senkt BetriebskostenFighter-Antriebe profitieren von zivilen Turbofans

Auf beiden Seiten des Atlantiks stehen nun auch die Unterhaltskosten für Triebwerke von Kampfflugzeugen im Mittelpunkt. Fortschritte in der Entwicklung ziviler Antriebe sorgen für Verbesserungen auch bei den militärischen Produkten.

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Das F135 bei Tests in West Palm Beach. Foto: © Pratt & Whitney  

 

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Verkehrte Welt: Früher kamen Innovationen von den militärischen Antrieben, größtenteils bezahlt mit Regierungsmitteln. „Nun schwingt das Pendel in die andere Richtung: Technologien der zivilen Aggregate kommen der nächsten Generation von Militärtriebwerken zugute. „Wir konnten die Verbesserungen, die wir auf unsere Rechnung gemacht haben, in diese Entwicklungen einfließen lassen. Sie gründen auf unserem Investment im kommerziellen Bereich“, sagte unlängst David Joyce, CEO von GE Aviation.

Trotz des endgültigen Endes des F136 als Alternativtriebwerk für die F-35 arbeitet GE weiter an neuen Technologien. Im Rahmen des AETD-Programms (Adaptive Engine Technology Development) will man 2016 ein neuartiges Kerntriebwerk testen. „Wir hoffen, auf diese Weise ein starkes Technologie-Portfolio zu haben, um Antriebe rechtzeitig für die nächste Generation von Kampfflugzeugen zur Verfügung zu stellen“, meinte er. In der Zwischenzeit will man sich mit den Modellen F110 und F414 über Wasser halten. Aufgrund von Verspätungen beim JSF-Programm sieht er hier weitere Exportmöglichkeiten für Muster wie F-15 und Super Hornet.


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