29.10.2013
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BeteiligungLufthansa Technik verstärkt Geschäft mit gebrauchten Teilen

Lufthansa Technik beteiligt sich mit 15 Prozent an der ILFC-Tochter AeroTurbine aus Miami, einem Vermarkter für Triebwerke und Komponenten.

AeroTurbine werde Lufthansa Technik Flugzeug- und Triebwerkskomponenten zur Verfügung stellen, während Lufthansa Technik technische Services übernehme und überschüssiges Inventar über AeroTurbine vermarkten lasse, teilten die Unternehmen am Montag mit.

Den Preis für die Beteiligung hielt Lufthansa Technik geheim. Man könne aber weitere 4,9 Prozent an AeroTurbine erwerben, wenn sich die Zusammenarbeit zufriedenstellend entwickle, heißt es aus Hamburg.

"Über diese neue Zusammenarbeit mit AeroTurbine und ILFC freuen wir uns sehr", sagte der Lufthansa Technik-Chef August Wilhelm Henningsen. "Beide Unternehmen bieten Produkte und Services, die unsere Strategie des Wachstums und weiterer Kostensenkungen unterstützen. Mit dieser Vereinbarung können wir das Versorgungsangebot der gesamten Lufthansa Technik Gruppe weiter ausbauen."

Der Vorstandsvorsitzende der ILFC, Henri Courpron, bezeichnet die Vereinbarung als die logische Weiterentwicklung der bereits laufenden Zusammenarbeit. "Diese neue Partnerschaft ist ein erster Schritt, eine noch intensivere Zusammenarbeit zwischen Lufthansa Technik und ILFC zu entwickeln, mit der wir die jeweiligen Kernprodukte und Prozesse in unseren Geschäftsfeldern stärken. Sie wird auch die ILFC-Strategie fördern, unseren Kunden umfassende Lösungen für ein ganzes Flugzeug-Leben anzubieten."

Lufthansa Technik scheint Gefallen am Geschäft mit gebrauchten Komponenten gefunden zu haben. Anfang 2012 hatten die Hamburger den weltweit größten Anbieter von gebrauchten Flugzeugersatzteilen AirLiance Materials zunächst komplett übernommen, das Unternehmen in diesem Mai aber an Kellstrom Aerospace weiterverkauft.

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aero.de / Dennis Dahlenburg


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