14.11.2013
FLUG REVUE

P-3 Orion mit Rolls-Royce-TurbopropNeues Triebwerk für Hurricane-Hunter

Die Lockheed WP-3D Orion der amerikanischen "Hurricane-Jäger" erhalten als erste Flugzeuge die neuen T56-Triebwerk der Serie 3.5 von Rolls-Royce. Sie sollen den Treibstoffverbrauch um zehn Prozent reduzieren.

Lockheed WP-3P Hurricane Hunter

Lockheed WP-3D Orion der National Oceanic and Atmospheric Administration - Die bekannten "Hurricane Hunter". Foto und Copyright: Rolls-Royce  

 

Die speziell ausgerüstete WP-3D wird als "Hurricane-Jäger" von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) betrieben. Sie fliegt direkt in die Stürme, um mit den Sensoren an Bord wichtige Daten zur Überwachung und der Vorhersage des Verlaufs von Hurricanes zu gewinnen. Die NOAA bekommt als erster Kunde den neuesten Standard des T56-Turboprops von Rolls-Royce. Die Serie 3.5 ermöglicht niedrigere Temperaturen in der Turbine, welche die Lebensdauer und die Zuverlässigkeit laut Hersteller um 22 Prozent verbessern sollen. Flugversuche mit einer Lockheed C-130 Hercules haben zudem eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um fast zehn Prozent gezeigt. Die NOAA hat mit Rolls-Royce einen Vertrag über die Überholung und Modifizierung von zehn Triebwerken (für zwei Flugzeuge und als Ersatz) innerhalb von zwei Jahren geschlossen. Die erste Lockheed WP-3D mit dem T56 Series 3.5 soll Anfang 2015 wieder in Dienst gehen.

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flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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