09.01.2019
FLUG REVUE

Erstes PW1100G-JM in der InstandsetzungPW Singapur erweitert die Triebwerkswartung

Im Pratt & Whitney Triebwerkszentrum in Singapur wird das erste Triebwerk des Herstellers vom Typ PW1100G-JM instandgesetzt. Auch das neue GTF-Triebwerk soll am Standort gewartet werden.

Pratt & Whitneys Triebwerkszentrum Singapur Eagle Services (ESA)

In Singapur sollen mehrere Triebwerkstypen gleichzeitig gewartet werden können, darunter auch das neue GTF-Triebwerk. Foto und Copyright: Pratt & Whitney  

 

Wie Pratt & Whitney mitteilte, sei das asiatische Wartungszentrum fortan in der Lage, mehrere Typen eines Triebwerks zu überholen. Dazu zählten unter anderem die Wartung, Reparatur und Instandsetzung von Antrieben der PW4000-Familie, des PW1100G-JM und des GP7200.

Das Eagle Services Asia (ESA) genannte Zentrum investierte etwa 85 Millionen US-Dollar für die Modernisierung der Anlage. Zu den Arbeiten zählten auch die Schulung der Mitarbeiter und die Anschaffung neuer Werkzeugausstattungen und Maschinen, so Brandon McWilliam, Senior Director für Kundenbetreuung Asien-Pazifik bei Pratt & Whitney. Auch Kunden des PW4000-Triebwerks würden von dem Ausbau profitieren, der mit einer verbesserten Produktivität und einer gesteigerten Effizienz einhergehe, so McWilliam. 

Für das Jahr 2019 plant ESA die Errichtung eines neues bodengebundenen Systems, in dem sich die Triebwerkskomponenten von einer Station zur nächsten bewegen, ähnlich den Fließbändern in der Automobilindustrie. In vollem Betrieb sollen die Linien so sechs GTF-Triebwerke gleichzeitig aufnehmen können.



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