30.07.2013
FLUG REVUE

ZAGI testet Frigate Ecojet im Windkanal

Dreieinhalb Milliarden Dollar wären nach Angaben des russischen Rosaviaconsortiums nötig, um dieses neue Fluggerät zu entwickeln und zu bauen. Dass das machbar ist, bestätigte den Konstrukteuren jetzt das berühmte Zentrale Aero-Hydrodynamische Institut (ZAGI) in Shukowskij bei Moskau.

Wichtigste Neuerung des Entwurfs ist die Veränderung des Rumpfquerschnitts von beinahe kreisrund zu flach elliptisch, womit man aus einer Maschine der A320-Klasse einen Großraumjet machen könnte - mit einer Kapazität von 352 Passagieren in durchgehender Economy-Bestuhlung und drei Gängen zwischen den Sitzreihen. Dass ein solches Flugzeug tatsächlich gut in der Luft liegen kann - und zwar bei allen nur denkbaren Flugzuständen - haben Wissenschaftler des ZAGI erst kürzlich im Großen Windkanal des Instituts nachgewiesen.

Mit Hilfe der in der Strömung ermittelten Daten wollen die Konstrukteure jetzt ihren Entwurf verfeinern und vor allem die ideale Flügelauslegung für die Start- und Landephase finden. Nach Angaben von Rosaviaconsortium, das die Untersuchungen in Auftrag gegeben hatte, könnte das Flugzeug ab 2020 in Dienst gehen und damit für mögliche Flottenerneuerungsprogramme wichtig sein. Bis 2030 könnten bei gesicherter Finanzierung etwa 250 Frigate Ecojets gebaut werden. Für rund ein Drittel der benötigten finanziellen Mittel liegt bereits eine Zusage des Kremls vor.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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