in Kooperation mit

Gemeinschaftsunternehmen mit Adient

Boeing will in Deutschland Flugzeugsitze herstellen

Boeing und Adient entwickeln und fertigen künftig gemeinsam Flugzeugsitze - und zwar in Kaiserslautern.

Boeing steigt in den Flugzeugsitzmarkt ein. Dazu gründet der Flugzeugbauer zusammen mit dem Autositzhersteller Adient das Joint Venture Adient Aerospace. Die Unternehmenszentrale, das Technologiezentrum und das erste Produktionswerk werden nach Angaben von Boeing in Kaiserslautern angesiedelt. Das initiale Kundenservicecenter kommt nach Seattle, USA.

Mehrheitseigner an Adient Aerospace ist mit 50,01 Prozent das Unternehmen Adient, das im Automobilbereich seit 2016 unter anderem Lizenznehmer der deutschen Marke Recaro ist. Adient Aerospace soll Sitze für die Installation in neuen Flugzeugen, aber auch zur Nachrüstung bestehender Muster entwickeln, fertigen und vertreiben.

"Flugzeugsitze haben unsere Kunden, die Branche und Boeing immer wieder vor Herausforderung gestellt und wir ergreifen Maßnahmen, die dabei helfen, Engpässe im Markt anzugehen," sagte Kevin Schemm, Senior Vice President of Supply Chain Management, Finance & Business Operations und Chief Financial Officer bei Boeing Commercial Airplanes. Das Joint Venture unterstütze zudem die vertikale Integrationsstrategie von Boeing. 

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