in Kooperation mit

Hilfsgasturbinen

Boeing und Safran gründen Joint Venture

Der US-Flugzeughersteller und der französische Technologiekonzern wollen künftig gemeinsam Hilfsgasturbinen für Flugzeuge bauen.

Das Gemeinschaftsunternehmen soll seinen Hauptsitz in den USA haben, Boeing und Safran sollen jeweils einen Anteil von 50 Prozent halten. Die beiden Unternehmen erwarten einen Abschluss der Transaktion im zweiten Halbjahr.

Safran und Boeing arbeiten bereits in verschiedenen Programmen des US-Flugzeugherstellers zusammen, beispielsweise liefert Safran als Teil von CFM International die LEAP-Triebwerke für die Boeing 737 MAX. Zudem haben die beiden Unternehmen bereits das Joint Venture MATIS in Marokko gegründet, das Kabelprodukte für verschiedene Flugzeug- und Triebwerkshersteller produziert.

Safran hat bislang vor allem kleinere APUs (Auxiliary Power Units, Hilfsgasturbinen) für Militärflugzeuge, Hubschrauber und Business Jets hergestellt. Das Gemeinschaftstunternehmens ist vor allem als Angriff auf die beiden großen APU-Hersteller Honeywell und Pratt & Whitney zu werten. Sie waren für Boeing bislang die bevorzugten Partner. Für Boeing ist das Joint Venture ein weiterer Schritt zu einer stärkeren vertikalen Integration.

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