in Kooperation mit

Honeywell

Gesundheitsmonitoring für Sensoren

Der US-Technologiekonzern Honeywell führt eine Reihe von selbst-diagnostizierenden Näherungssensoren ein, die Schäden und Fehler an anderen Sensoren feststellen sollen.

Die Sensoren der sogenannten Integral-Health-Monitoring-Reihe (IHM) können nach Angaben von Honeywell für verschiedene Flugzeugsysteme wie Schubumkehr-Aktuatoren, Flugsteuerung, Türen, Frachtbeladungssystem, Notrutschenverriegelung und Fahrwerk eingesetzt werden.

"Wenn ein Sensormesswert angezeigt wird, können Flugzeugbetreiber oft nicht sicher sein, ob ein Systemfehler vorliegt oder ob der Sensor selbst eine Fehlfunktion hat", sagt Graham Robinson, President des Honeywell-Geschäftsbereichs Sensing and Internet of Things. "Wir haben einen Schaltkreis erfunden, der erkennen kann, ob ein Sensormesswert korrekt ist oder das Ergebnis eines Schadens oder eines anderen Problems mit dem Sensor selbst."

Die neuen Näherungssensoren sind konfigurierbar und reagieren ohne direkten Kontakt auf die Präsenz oder Abwesenheit eines bestimmten Ziels. Beispielsweise können sie ermitteln, wenn eine Schubumkehr nicht vollständig geschlossen ist. Laut Honeywell können die IHM-Sensoren die häufigsten internen Fehler erkennen und Piloten oder Wartungsmitarbeitern falsche Outputs anzeigen. Das soll Standzeiten am Boden und Maintenance-Kosten verringern.

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