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Boeing B-29 Superfortress bald komplett

„Doc“ soll 2014 wieder fliegen

Jahrelang ruhte in Wichita die Restaurierung der Boeing B-29 „Doc“. Jetzt wird wieder an der Superfortress gearbeitet. Ziel der „B-29 Doc´s Friends“ ist, den ehemaligen Bomber bis zum Sommer in die Luft zu bekommen.

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Seit Anfang des Jahres arbeiten wieder bis zu 70 ehrenamtliche Helfer daran, die B-29 „Doc“ flügge zu machen. Ihr ehrgeiziges Ziel ist, die Superfortress bis zum EAA AirVenture im August in Oskosh, Wisconsin, wieder in die Luft zu bekommen.

Als dieses Foto geschosssen wurde, war die Beplankung der Flügelstruktur noch nicht vollständig. Inzwischen sind die Arbeiten weiter fortgeschritten. Foto: B-29 Doc´s Friends

Bei dem größten Fliegertreffen der Welt soll der Oldtimer seinen ersten großen Auftritt geben. "Doc" wird eine von nur noch zwei flugfähigen B-29 Superfortress sein. Die andere ist die "Fifi" der texanischen Commemorative Air Force.

Die B-29 war 1998 von dem Amerikaner Tony Mazzolini aus der kalifornischen Mojave-Wüste gerettet worden, wo sie 42 Jahre lang gestanden hatte. Zwei Jahre später begann in Wichita, wo der Bomber 1944 gebaut worden war, die Restaurierung. Wegen Finanzierungsproblemen und fehlendem Hangarplatz waren die Arbeiten vor mehr als drei Jahren eingestellt worden. Erst als Geschäftsleute und freiwillige Helfer die „B-29 Doc´s Friends“ formierten und Boeing einen ehemaligen Produktionshangar für die Restaurierung bereitstellte, konnten die Arbeiten nun wieder aufgenommen werden.

Montage der Motorgondeln: Bald können die Wright Cyclone montiert werden. Die vier Doppelsternmotoren leisten jeweils 2230 PS. Foto: B-29 Doc´s Friends

Die Non-Profit-Organisation „B-29 Doc´s Friends“ geht davon aus, noch sieben bis neun Millionen Dollar in das Projekt investieren zu müssen, bis die Superfortress wieder fliegt. Die Zelle, Steuerung und gesamte Verkabelung der B-29 wurde bereits weitestgehend restaurier beziehungsweise erneuert. Derzeit erhält der Bomber noch neue Motoren und eine moderne Cockpitausrüstung, die heutigen Sicherheitsansprüchen genügt.

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