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Gnat Display Team

Erinnerung an den Beginn der Red Arrows

Mit einer privaten Vorstellung an ihrem Heimatplatz North Weald erinnerte das Gnat Display Team des Heritage Aircraft Trust an den ersten Auftritt der Red Arrows vor 50 Jahren.

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Rückblende ins Jahr 1964: Die „Yellowjacks“ sind mit ihren zehn knallgelben Folland Gnats eines der frühen Jet-Kunstflugteams der RAF. Ihr Chef, Air Commodore Bird-Wilson, zugleich Kommandant der RAF Central Flying School, hat die Idee, die Gnats in die roten Farben der Trainer seiner Einheit umlackieren zu lassen. Damit muss auch ein neuer Name her. Fortan heißt das Team Red Arrows.

Bevor das Team zu den Red Arrows wurde, startete es als die "Yellowjacks". Die knallgelbe Gnat G-MOUR des Gnat Display Teams repräsentiert Phase. Folland Gnats Foto und Copyright: Jones

An diese „Geburtsstunde“ der heute weltberühmten Red Arrows erinnerte das Gnat Display Team mit einer privaten Vorführung zum Saisonausklang am vergangenen Samstag, 25. Oktober 2014. Die Flugzeuge der Dreierformation treten im Gelb der „Yellowjacks“, dem frühen Farbschema der Red Arrows (rot mit weißen Streifen und weißem Leitwerk) und der heutigen komplett roten Lackierung auf, die die Red Arrows auch nach dem Umstieg auf die Hawker Siddeley Hawk T.1 im Jahr 1979 beibehalten haben.

Das Gnat Display Team beim Start zum Saison-Abschluss-Flug in North Weald. Foto und Copyright: Jones

Erst seit diesem Jahr bereichert die „Yellowjacks“-gelbe Folland Gnat (G-MOUR/ex XR992) das Gnat Display Team, das bis dahin lediglich als Duo auftrat. Das Flugzeug gehörte früher dem Pink-Floyd-Gitarristen David Gilmour. Es handelt sich um eine doppelsitzige T.1-Trainerversion. Mit diesem Jet bietet das Team jetzt auch Trainings- und Gastflüge auf der Folland Gnat an.

Erst in diesem Jahr stieß die dritte Gnat nach zweijähriger Gundüberholung zu der Formation. Foto und Copyright: Jones

Die sehr kompakte und leichte Folland (später Hawker Siddeley) Gnat kam erstmals am 18. Juli 1955 in die Luft. Insgesamt 25 Gnat wurden nach Indien geliefert, 15 weitere dort bei Hindustan Aircraft (heute Hindustan Aeronautics) montiert. Weitere Exportländer waren Finnland und Jugoslawien. Die erste Gnat in der T.1-Trainerversion startete am 31. August 1959 zum Jungfernflug. Sie ersetzte ab 1962 bei der RAF die Vampire T.11. Bis heute fliegen noch einige Gnat in Großbritannien und den USA in Privathand.

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