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Restaurierung der Fw 200 Condor

Präsentation in Werftszenerie

Seit Jahren laufen die Arbeiten am Aufbau der Focke-Wulf Fw 200 Condor, die das Deutsche Technikmuseum Berlin (DTMB) 1999 aus dem norwegischen Trondheim-Fjord geborgen hat. Jetzt gibt eine Computeranimation eine Vorstellung davon, wie das Flugzeug einmal präsentiert werden könnte.

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Das Engagement der Beteiligten, neben dem DTMB sind das Airbus, Rolls-Royce und die Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung, ist groß. Doch die Vorstellungen, wie das neben der Lockheed Superstar der Lufthansa aufwändigste Restaurierungsprojekt in Deutschland einmal aussehen soll, gehen auseinander.

Die Computeranimation gibt schon eine gute Vorstellung davon, wie das DTMB die Fw 200 Condor präsentieren möchte. Foto: SDTB

Die einen würden die Fw 200 Condor vorzugsweise als ziviles Passagierflugzeug präsentieren, andere plädieren für eine historisch korrekte Ausstellung als militärischer Fernaufklärer. Nun hat das federführende DTMB eine ebenso attraktive wie sinnvolle Ausstellungsvariante entwickelt: Die Focke-Wulf soll danach in einer Werftszene gezeigt werden.

Für dieses Modell spricht schon die Tatsache, dass die Fw 200 nach der zellenseitigen Fertigstellung noch ausgerüstet werden muss. Dies bezieht sich vor allem auf das Cockpit, die Kabine und viele Systemkomponenten. Die Idee ist, das Flugzeug schon in dieser Phase der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So werden auch die Fortschritte bei der Ausrüstung der Fw 200 Condor beobachtet werden können.

In der Ausstellung sollen die Besucher verfolgen können, wie die Fw 200 Condor nach und nach fertig ausgerüstet wird. Foto: SDTB

Die Computeranimationen des DTMB zeigen, dass diese Ausstellungsvariante sehr ansprechend wäre. Mindestens genauso wichtig ist, dass sich das Flugzeug so in einem historisch korrekten Zustand und Kontext präsentiert.

Noch nicht gelöst ist die Frage, wo die Focke-Wulf Fw 200 überhaupt ausgestellt werden kann. Im DTMB selbst ist kein ausreichender Platz vorhanden. Das Museum ist deshalb noch auf der Suche nach einer geeigneten Lokalität für eine Außenstelle. Idealerweise sollte sie Platz bieten, neben der Fw 200 Condor auch noch rund 20 weitere Flugzeuge der Öffentlichkeit zeigen zu können, die jetzt noch im Depot des Museums ausharren müssen.

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