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Mikojan MiG-31

Hyperschall-Rakete Kinschal im Truppentest

Die russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte haben in Achtubinsk einen Teststart mit der neuen, Mach 10 schnellen Luft-Boden-Lenkwaffe Kinschal durchgeführt.

Bei dem „Übungsgefechtsstart“ von einer MiG-31 aus habe der Hyperschall-Flugkörper seine „technische Leistungsfähigkeit“ bestätigt, hieß es offiziell. Der Start wurde normal durchgeführt und die Rakete traf das Ziel auf einem Übungsgelände. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden seit Jahresbeginn von den MiG-31-Besatzungen über 250 Flüge im Rahmen des Trainings für die Kinschal absolviert.

Die Kinschal-Hyperschallrakete ist etwa 7,3 Meter lang (Foto: Russisches Verteidigungsministerium).

Die Kinschal (Dolch) basiert wahrscheinlich auf der Boden-Boden-Rakete 9M723 Iskander (SS-25 Stone). Sie soll nukleare und konventionelle Gefechtsköpfe über eine Distanz von bis zu 2000 Kilometern bringen können. Dabei liefert die hoch fliegende MiG-31 eine Startgeschwindigkeit von über Mach 2.

Eine Besonderheit der Kinschal soll ihre Manövrierfähigkeit in allen Flugphasen sein. Laut Präsident Putin, der das Waffensystem Anfang des Monats erstmals erwähnte, sei damit die Überwindung von aktuellen Flugabwehrsystemen „garantiert“. Die Kinschal ist etwa 7, 3 Meter lang und wiegt vier Tonnen.

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