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BAE Systems

Südkorea stoppt Modernisierungsprogramm für F-16

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Wegen Kostensteigerungen hat die Regierung in Seoul den Auftrag für die Modernisierung von 134 KF-16 durch BAE Systems storniert.

Die zusätzlichen Kosten ergaben sich angeblich vor allem durch Risikozuschläge des Pentagon, denn das Programm musste wegen der benutzten US-Systeme über einen Foreign-Military-Sales-Vertrag abgewickelt werden. Angeblich betrug der Aufschlag 473 Millionen Dollar bei einem ursprünglichen Vertragswert von 1,7 Milliarden Dollar.

Auch BAE Systems selbst benötigte angeblich etwa 280 Millionen Dollar mehr Geld für die zweite Phase des Programms. Das Unternehmen versicherte aber, man wäre in der Lage gewesen, „die restlichen Arbeiten in dem Programm in effizienter und kostengünstiger Art und Weise“ durchzuführen.

Für das Unternehmen ist das Aus ein schwerer Schlag, hatte man sich doch auf Basis der Arbeiten für Südkorea weitere Chancen bei F-16-Modernisierungsprogrammen ausgerechnet. Auch Raytheon hat nun für sein AESA-Radar keinen Kunden mehr.

Ob nun F-16-Hersteller Lockheed Martin die Modernisierung der südkoreanischen Kampfflugzeuge übernimmt ist unklar. Das Unternehmen hatte zuletzt wohl in Aussicht gestellt, beim KF-X-Entwicklungsprogramm umfangreiche technische Unterstützung zu leisten.

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