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Saab 105OE der österreichischen Luftstreitkräfte. Bundesheer

Bundesheer

Saab 105OE darf wieder fliegen

Mit dem sukzessiven Austausch von schadhaften Bolzen können die Saab 105OE des österreichischen Bundesheeres nach zwei Monaten ihren Flugbetrieb schrittweise wieder aufnehmen.

Zunächst waren bei Saabs der schwedischen Flygvapnet Risse in den Zugbolzen entdeckt worden, die das Heckteil mit dem Mittelrumpf verbinden. Gleiche Probleme kamen bei Nachkontrollen auch in Österreich zutage.

Der Ausfall der Saab 105OE seit letztem November hatte gravierende Auswirkungen auf die Sicherung des Luftraums, die nur durch die Eurofighter sichergestellt wurde – normalerweise leisten die Saabs einen Anteil von 25 Prozent.

Da die Eurofighter-Flugstunde etwa zehnmal so teuer ist (30000 statt 3000 Euro) hat sich das Bundesheer entschieden, die Bolzen nachproduzieren zu lassen. Dies ist immer noch billiger, als das ganze Jahr 2020 nur mit dem Eurofighter zu operieren, heisst es.

Die Saab 105OE sind allerdings fast 50 Jahre alt und sollen eigentlich zum Jahresende ausgemustert werden. Allerdings ist eine Entscheidung über einen Nachfolger noch immer nicht gefallen.

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