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Busunglück auf Madeira

A310 MRTT fliegt Verletzte nach Deutschland

Airbus A310 MRTT der Luftwaffe Foto: Luftwaffe

Ein Airbus A310 der Luftwaffe hat am Samstag ein Dutzend Verletzte des Busunglücks in Madeira nach Deutschland zurückgebracht.

Der Multi Role Tanker Transport mit dem Lazarettrüstsatz stand seit zwei Tagen in Bereitschaft. Am Samstag um 6:00 Uhr startete die Maschine dann von Köln Bonn nach Funchal, wo sie etwa drei Stunden später eintraf.

Krankenwagen brachten 15 verletzte Personen zum Flughafen. Der Rückflug startete um etwa 13:00 Uhr deutscher Zeit und die Maschine landete um 17:01 Uhr in Köln Bonn.

Die Bundeswehr verfügt über vier Medical Evacuation (MedEvac)-Rüstsätze mit denen der Airbus A310 MRTT in eine fliegende Intensivstation umgewandelt werden kann. Der MedEvac-Rüstsatz für den A310 MRTT MedEvac besteht aus bis zu sechs Patiententransporteinheiten (PTE), die den modernsten Standards der Intensivmedizin entsprechen, sowie einer Anzahl von 38 bis 56 Patientenliegeplätzen (PLP) für weniger schwerverletzte Personen, die liegend transportiert werden.

Die Aufgabe des Airbus A-310 MRTT MedEvac ist der weltweite Transport von schwer und schwerst verletzten Personen unter intensivmedizinischer Betreuung. Weitere Flugzeugtypen, die für grenzüberschreitende MedEvac-Einsätze eingesetzt werden, sind Transall C-160, A319, A340 und Global 5000.

A310 MRTT der Luftwaffe mit Ausrüstung für Krankentransport Foto: Bundeswehr
A310 MRTT mit Patientenausstattung.
A310 MRTT der Luftwaffe mit MedEvac-Ausrüstung.
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