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Challenger 605 als Basis

Boeing MSA gibt Debüt

Boeing zeigt in Farnborough nicht nur die P-8A Poseidon sondern auch das Maritime Surveillance Aircraft, bei dem P-8-Systeme und diverse Sensoren verwendet werden.

Boeing sieht das MSA als Angebot für Seeüberwachung im mittleren Marktsegment. Die Maschine wird nicht für die U-Boot-Jagd bewaffnet, hat aber die Möglichkeit, einen umfangreichen Sensormix zu tragen. Damit lassen sich auch Überwachungsaufgaben über Land abdecken.

Die Modifikationen an der Bombardier Challenger 605, die von Field Aviation in Kanada durchgeführt wurden, betreffen unter anderem einen großen Radom unter dem Rumpf für Überwachungsradars sowie ein Infrarot/TV-Kamerabehälter unter dem Heck. Dazu kommen diverse Kommunikationssysteme und Sensoren zur elektronischen Aufklärung.

In der Kabine werden drei Bedienerstationen mit je zwei großen Farbbildschirmen eingebaut. Diese sind als Touchscreens ausgeführt, was die Interaktion erleichtern soll.

Nach dem Auftritt in Farnborough wird die Challenger in Seattle voll ausgerüstet. Sie steht dann ab Jahresende für Vorführtouren zur Verfügung. Es gibt diverse Interessenten, wobei Boeing allerdings noch keine Namen nennen will. Nach einer Bestellung sollen erste Lieferungen innerhalb von 36 Monaten möglich sein.

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