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Entwicklungsprogramm für bewaffneten Helikopter

Korean Air fliegt unbemannten MD500

Korean Air KUS-VH Erstflug am 30. Juli 2019 Foto: Korean Air

Das Aerospace Research Institute von Korean Air hat eine unbemannte Version des MD-500-Hubschraubers erstmals in die Luft gebracht.

Der Erstflug am 30. Juli in Goheung dauerte nach Firmenangaben etwa 30 Minuten, wobei eine Höhe von zehn Metern erreicht wurde. Dabei wurde die Funktion des Flugsteuersystem überprüft. Die Tests des als KUS-VH bezeichneten Versuchsträgers sollen bis 2021 fortgesetzt werden, wobei es auch um die Integration eines Waffensystems (Rakten und Lenkwaffen) geht.

Die Aerospace Divisiion von Korean Air baut von 1976 bis 1988 den MD500 unter Lizenz. Bei der Rüstungsmesse ADEX 2015 wurde dann erstmals die KUS-VH-Ausführung gezeigt. Ein Jahr später unterzeichnete Boeing im Zusammenhang mit dem Export des AH-64E Apache an Korea einen Kooperationsvertrag zur Unterstützung der Entwicklung des unbemannten Helikopters.

Durch einen zusätzlichen Tank in der Kabine soll die Flugdauer des KUS-VH auf sechs Stunden steigen. Die Nutzlast beträgt etwa 440 Kilogramm. Derzeit gibt es wohl keinen formellen Bedarf für das unbemannte System. Allerdings werden durch die geplante Ausmusterung der etwa noch 175 vorhandenen MD500 des südkoreanischen Heeres Zellen verfügbar, die sich günstig umrüsten ließen.

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