in Kooperation mit

Future Combat Air System

Großbritannien und Frankreich treiben UCAV-Entwicklung voran

Bei einem Gipfel in Amiens haben David Cameron und Francois Hollande die Entwicklung eines Prototoyps für ein unbemanntes Kampfflugzeug bestätigt. Über zwei Milliarden Euro sollen investiert werden.

Seit November 2014 läuft eine gemeinsame, zweijährige Machbarkeitsstudie, für die etwa 120 Millionen Pfund aufgewendet wird. Sie soll nach den jetzt bestätigten Plänen ab 2017 in ein Demonstrationsprogramm übergehen, bei dem bis 2025 Prototypen des so genannten Future Combat Air System gebaut werden. Die Versuchtsträger - „die fortschrittlichsten ihrer Art in Europa“ könnten dann die Basis für die Entwicklung eines Serienmodells dienen, das um 2030 verfügbar ist.

Über die Entwicklung des Fluggeräts hinaus wollen Frankreich und Großbritannien bei der Analyse der künftigen Szenarien für den gemeinsamen Einsatz von bemannen und unbemannten Kampfflugzeugen eng kooperieren.

FCAS baut auf den Erfahrungen mit den Testmodellen Neuron (Dassault) und Taranis (BAE Systems) auf. Die daran beteiligten Firmen wie Finmeccanica Airborne and Space System, Rolls-Royce, Snecma und Thales werden auch bei FCAS eine führende Rolle spielen. Damit werden „hochwertige Ingenieursarbeitsplätze und Erfahrung in beiden Ländern gesichert, so das britische Verteidigungsministerium.

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