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Hubschraubergeschwader 64

CH-53 wieder als MedEvac in Afghanistan

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Erstmals seit 2006 stellt das Hubschraubergeschwader 64 mit der Sikorsky CH-53 wieder die Medical-Evacuation-Rotte in Masar-i Scharif.

Die Aufgabe ist unverändert nötig, denn täglich sind Sicherungs- und Beobachtungstrupps rund um das Camp und den Flughafen unterwegs. Zudem besuchen Berater der ISAF-Folgemission „Resolute Support“ afghanische Ausbildungseinrichtungen.  Zuletzt waren amerikanische und schwedische Soldaten mit Black Hawks für die Rettungsmissionen aus der Luft verantwortlich.

Geflogen wird im Alarmfall immer mit zwei Maschinen. „Das ist hier unbedingt erforderlich“, sagt Staffelkapitän Oberstleutnant Horst M. Während des gesamten Einsatzes sichert die Begleitmaschine ab. Sie kreist über der Landestelle und überwacht das Umfeld, führt bei Bedrohung den Feuerkampf und versucht, die zweite Maschine solange zu schützen, bis diese die Gefahrenzone verlassen hat.

„Wir fliegen meist sehr tief, oft nur wenige Meter über dem Boden“, erklärt Hauptmann Aldi F. „Damit setzen wir uns eventuellen Angreifern nur eine sehr kurze Zeit aus, tauchen überraschend auf und sind schnell wieder aus dem Schussfeld verschwunden.“

In den deutschen MedEvac-Teams fliegen stets ein Notarzt und ein Rettungsassistent mit. Bis zu zwei liegende und weitere sitzende Verletzte können in der CH-53 versorgt werden.

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