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LRASM-Test

Lockheed Martin testet neuen Seezielflugkörper

Mit dem weit reichenden LRASM will die US Navy gegnerische Schiffe auf große Distanzen angreifen und so die Gefährdung der Startplattform durch verbesserte Abwehrsysteme umgehen.

Wie die Defense Advanced Research Project Agency (DARPA) als Auftraggeber des Versuchsprogramms mitteilte, wurde der erste Freiflug einer Long Range Anti-Ship Missile (LRASM) am 27. August vor der Küste Kaliforniens durchgeführt. Die LRASM wurde dabei von einer B-1B gestartet, die direkt aus Dyess AFB in Texas angeflogen war.

Nach einer ersten vorgeplanten Flugphase ging die LRASM etwa auf halber Strecke in den autonomen Betriebsmodus über und verfolgte das Zielschiff mit Hilfe ihrer Sensoren bis zum Einschlag, der an einer vorprogrammierten Stelle der Aufbauten erfolgte.

LRASM wird seit 2009 entwickelt. Es handelt sich um eine Ableitung des Marschflugkörpers JASSM-ER. Wichtig ist laut DARPA die reduzierte Entdeckbarkeit der im subsonischen Bereich fliegenden Lenkwaffe, ihre große Reichweite und ihre Fähigkeit, Störmaßnahmen der angegriffenen Schiffe auszublenden. Der Sprengkopf wiegt etwa 450 Kilogramm.

Derzeit ist LRASM noch ein Technolgieprogramm, das die DARPA zusammen mit dem Office of Naval Research durchführt, doch eine Serienfertigung wurde von Anfang an bedacht und könnte relativ schnell anlaufen.

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