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Luftwaffe mit schlankerer Kommandostruktur

Luftwaffe mit schlankerer Kommandostruktur

Die Luftwaffe hat die dringend notwendige Verkleinerung ihrer Kommandostrukturen mit der Neuaufstellung der zweiten Kommandoebene vollzogen.

Der zentrale Appell fand in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn statt. „Diese Neuausrichtung ist der richtige Weg in die Zukunft der Luftwaffe", so Generalleutnant Karl Müllner, Inspekteur der Luftwaffe.

Dem Kommando Luftwaffe, als oberstes Organ der Teilstreitkraft, sind in der zweiten Kommandoebene nun drei tragende Säulen untergeordnet: das Kommando Unterstützungsverbände der Luftwaffe, das Kommando Einsatzverbände der Luftwaffe und das Zentrum Luftoperationen. Die bisherigen Luftwaffendivisionen entfallen.

Im Kommando Unterstützungsverbände werden die Aufgaben der früheren Kommandobehörden Luftwaffenamt, Luftwaffenausbildungskommando und Waffensystemkommando zusammengefasst. Hier wird die Betriebs- und Versorgungsverantwortung gebündelt. Neben querschnittlichen Unterstützungsleistungen für die Luftwaffe werden hier luftwaffenspezifische allgemeinmilitärische Aus- und Weiterbildungen koordiniert.

Das Kommando Einsatzverbände der Luftwaffe geht aus dem bisherigen Luftwaffenführungskommando hervor. Es führt alle Einsatzverbände unmittelbar und ist darüber hinaus auch für deren Weiterentwicklung zuständig. Das Fähigkeitskommando vereint Fachexpertise und Verantwortung für die unterstellten Verbände und ist in den beiden Fähigkeitsbereichen “Luft“ und “Boden“ organisiert.

Im Zentrum Luftoperationen fließen die einsatzbezogenen Führungsaufgaben von Luftstreitkräften zusammen. Dadurch besitzt die Luftwaffe die Fähigkeit zur Führung von Luftstreitkräften für den Einsatz- und Übungsflugbetrieb in Deutschland sowie im Auslandseinsatz. Es leistet einen Beitrag zur Gestellung von NATO Streitkräftestrukturen und hält diese Fähigkeit durch Aus- und Weiterbildungen selbstständig aufrecht. Mit der Aufstellung des Zentrum Luftoperationen am Standort Kalkar/ Uedem werden Synergien aus der Zusammenarbeit mit ebenfalls dort stationierten NATO Einrichtungen genutzt.

„Noch stärker einsatzorientiert und auf die Kernfähigkeiten konzentriert werden in den neuen Fähigkeitskommandos und ihren Fähigkeitsbereichen Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen gebündelt und ermöglichen es den jeweiligen Kommandeuren ihren Bereich „aus einer Hand“ zu führen", so brachte der Inspekteur die Vorzüge des neuen “Status quo" auf den Punkt.

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